In der Marketing-Automation-Beratung kläre ich darüber auf, was Marketing Automation überhaupt ist und was evtl. falsch verstanden wird. Denn genau wie bei dem Begriff CRM (siehe auch CRM-Beratung)versteht jeder etwas anders darunter. Das Ziel sollte klar definiert sein, so ist es möglich mit automatisiertem Marketing enorm viel Zeit und Geld zu sparen, wenn man die Prozesse richtig einsetzt!

Marketing Automation Beratung

Marketing Automation Beratung

In meinem Kundenkreis berate ich sowohl B2B als auch B2C-Unternehmen.

  • Planung des Einsatzzweckes und der Ziele
  • Unterstützung bei der Auswahl der passenden Marketing-Automation-Software
  • Erarbeitung Ihrer Prozesse in Workshops mit Geschäftsleitung, Vertrieb und Marketing
  • Erstellung eines Pflichtenheftes
  • Ggf. technische Umsetzung oder Projektleitung
  • Durchführung und Steuerung von Marketingkampagnen
  • Schulung Ihrer Mitarbeiter
  • Technische Lösungssuche: Schnittstellen zu CRM, CMS oder Vertriebslösungen, wie etwa Messetools

Marketing Automation dient auf der einen Seite die Leadgewinnung enorm zu verbessern und die Leadverteilung zu vereinfachen, auf der anderen Seite werden Kundenbeziehungen verbessert und die personalisierte Ansprache vereinfacht. Dies kann beispielsweise auch in Verbindung mit einem Shop geschehen.

Die Sichtung Ihrer Kunden- und Interssentendaten ist pflicht. Können diese Daten überhaupt im Sinne der DSVGO-Rechtslage weiterhin verwendet werden, liegt ein Opt-in vor oder muss Ihr Unternehmen ganz von vorne starten. Diese Punkte müssen ganz am Anfang einer Marketing-Automation-Beratung geklärt werden.

Im optimalen Fall liegen ausführliche Adressdaten und ein Double-Opt-In (DOI) vor. Evtl. haben Sie die Daten schon im CRM-System angereichert, damit hätten Sie einen Wettbewerbsvorteil. Aber auch wenn Sie ganz von vorne anfangen müssen. Marketing-Automation hebelt in den nächsten Jahren den Wettbewerbsvorteil enorm und wird irgendwann zum Standard werden.

Mit Marketing Automation haben Sie die Möglichkeit Ihren Interessenten und / oder Kunden zu lenken, ohne Ihn mit überflüssigen Informationen zu überschütten. Die Personalisierung nach Branche, Geschlecht, Titel, Hobby, Vorlieben, Funktion innerhalb des Unternehmens, usw. können so abgestimmt werden, dass eine optimale Ansprache erfolgt.

Idealerweise ist bereits bei der Leadgewinnung alles auf Ihren Kunden abgestimmt. Google Ads, Bings Ads, SEO und weitere Maßnahmen, holen den Kunden an der richtigen Stelle mit der passenden Landingpage ab.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Marketings haben Sie es in der Hand, hohe Streuverluste zu vermeiden, unnötige Marketing-Maßnahmen zu kappen und in die richtige Bahn zu lenken.

Lassen Sie uns darüber reden, gerne Berate ich Sie zur Leadgewinnung, Lead-Management, CRM und Marketing-Automation.



Die Definition von Marketing Automation oder was ist überhaupt Marketing Automation.

Marketing-Automation ist die Übernahme von allen Prozessen die im Marketing wiederkehrend sind, personalisiert werden können und / oder in einer automatisierten Schleife laufen.

Diese Prozesse können mit Marketing Automatoin abgebildet werden

  • automatisches versenden von E-Mails
  • automatisches, zeitversetzetes versenden von E-Mail Strecken (Nurturing)
  • versenden von zielgruppenspezifischen Inhalten (Content-Management)
  • verbreiten von Inhalten an die breite Masse (Social-Media Management)
  • generieren von Leads (Lead-Management)
  • verteilen von Leads (Anfrage-Management)
  • bewerten von Leads und Prospects (Buyer-Persona Scoring)

Marketing-Automation ist keine Software

Software ist hierbei zwar notwendig, entscheidender sind allerdings die Marketing-Prozesse die im Vorfeld definiert werden müssen. Hier ist in erster Linie Kopfarbeit gefragt. Im Grunde eine sehr wertvolle Maßnahme, da sich das Unternehmen sehr gut überlegen muss, was zu welchem Schritt stattfindet. Das Unternehmen überdenkt die, meist eingefahrenen, Prozesse. Man darf nicht vergessen, dass gerade im B2B diese bestehenden Prozesse aus dem Outbound-Marketing stammen und grundsätzlich überdenkt werden sollten.

Die Customer Journey als Denkprozess

Zur Customer Journey (Kundenreise) eines Kunden, hat sich bisher mit hoher wahrscheinlich kaum ein Mitarbeiter übergreifend Gedanken gemacht und wenn, fand dieses Wissen nur in Silos statt. Entweder von der Geschäftsleitung, dem Marketing oder dem Vertrieb im eigenen Keller.

 

Marketing Automation Schaubild

Was ist Marketing.Automation

Friede zwischen Marketing und Vertrieb

Im Marketing-Automation-Prozess ist es wichtig, dass diese Abteilungen zusammenarbeiten. In Einzelfällen ist auch die IT gefragt. Auf jeden Fall sollten alle Abteilung von Anfang an mit ins Boot geholt werden, muss spätere Missverständnisse auszuschließen.

Ich als Marketing Automation Berater

Bereits hier greife ich ein und moderiere die verschiedenen Abteilungen in einem Workshop, damit ein einheitliches Ziel definiert werden kann. Natürlich fängt Marketing-Automation mit Marketing an, allerdings wird der gewonnene Lead dann an die Vertriebsabteilung übergeben und dieser Lead muss entsprechenden Anforderungen genügen. Vertrieb- und Marketing treffen also ein Agreement und kämpfen nicht unnötige Schlachten. Nehmen Sie hier einfach Kontakt auf!

Marketing- und Saleswissen bündeln

Damit Marketing-Automation funktioniert, muss die Erfahrung aus Geschäftsleitung und Vertrieb mit den Prozess einfließen. Niemand hat soviel Know-How aus Kunden- und Abschlussgesprächen wie Vertrieb und Geschäftsleitung. Dieses Wissen darf nur nicht in den Köpfen pulsieren, sondern muss transparent gemacht werden. Mit diesen Erfahrungen und angereichert mit den Ergebnissen aus Kundenbefragungen, oder weitere gewonnene Erfahrungen aus Case-Studys oder Succes-Storys, können Sie konkrete Zielgruppen und sogenannte Buyer-Personas bilden und definieren.

Wenn das Unternehmen zusätzlich über Daten aus Analysetools verfügt, kann auch hieraus gelesen werden, worauf Kunden und Interessenten am besten interagieren.

Marketing Automation ist nicht nur Lead-Management

In Deutschland wird Marketing-Automation fast automatisch mit Lead-Management gleichgesetzt. Allerdings wäre das insgesamt zu kurz gegriffen, da übergreifende Prozesse innerhalb des Telesales und des Anfrage-Managements mit Sicherheit über diverse automatisierte Workflow-Regeln innerhalb der Marketing Automation Software oder eines CRM System notwendig werden. Wer einen Webshop betreibt, sollten Begriffe wie Up- und Cross-Sales keine Fremdwörter sein.

In erster Linie ist es wichtig, die bestehenden Marketing- und Sales-Prozesse aufzunehmen zu modellieren und weiter zu entwickeln. Aus der Basis an vorhandenen Content einen Redaktionsplan zu erstellen und wirkliche Highlights als E-Books und Whitepapers bereitzustellen, damit E-Mail Adressen gewonnen werden können.

Da interne Mitarbeiter meist nicht das große Spielfeld sehen, ist es hier Ratsam einen externen Dienstleister zu Rate zu ziehen.

Start Smart, Fail and Learn

Erste Erfahrungen zu sammeln und klein anzufangen ist enorm wichtig, damit alle beteiligten Personen ein Gespür für die einzelnen Möglichkeiten bekommen. Hierbei ist es nicht notwendig alles bis ins kleinste Detail zu planen. Sonst werden sie womöglich nie starten.

Das Unternehmen muss zudem bereit sein Fehler zu machen. Kein Marketing Automation Prozess gleicht dem anderen. Diese Prozesse zu kreaieren bedarf es zu testen und zu testen. Sicher sollte man sein, dass diese Tests auch niemals aufhören sollten. Wird Ihnen in Zukunft Marketing Automation Branchenlösungen angeboten, seien sie vorsichtig. Solche Prozesse verkauft man nicht, geht zu lasten bestehender Kunden und verschärft die Konkurrenz-Situation.

Hierbei sollte auch klar sein, dass Produkte evtl. in Konkurrenz stehen können. Unternehmen sind aber Einzigartig und dies muss im Verhältnis stehen.

Marketing Automation fängt mit Inbound-Marketing an

Marketing Automation wird nicht funktionieren, wenn bestehende Marketing-Maßnahmen nicht überdenkt werden. Schließlich brauchen wir für die Gewinnung von neuen Kunden eine Menge von Kontakten, die entweder über klassiches SEA (Google Ads, Bings Ads) auf unsere Webseite kommen oder den Weg über Social Media oder Suchmaschinenoptimierung beschreiten. Mit den Erkenntnissen aus den Workshops zur Zielgruppe und den Buyer-Personas kommen Sie hier schon ein ganzes Schritt weiter.

Auch klassische Marketingformen sollten in Zukunft im Fokus der Buyer-Personas stehen.

Nicht zu viel am Anfang

Es ist auch nicht ratsam sich zu verzetteln. Starten Sie entweder mit margenstarken Produkten oder Dienstleistungen oder beginnen Sie mit Nischenprodukten. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass zwar alle Abteilungen von Marketing Automation sofort und schnell profitieren möchten, jedoch kann man nicht alles sofort auf die Straße bringen. Die große Gefahr sich in übergrenzende Prozesse zu verstricken ist einfach zu hoch.

Wenn Sie ein kleines Projekt zum Erfolg führen, haben Sie am Ende des Tages mehr davon. Sie können die gewonnen Erfahrung und den Benefit auf andere Kampagnen und Produkte portieren.

Von Marketing Automation zum Sales Qualified Lead

Damit wir ein Lead für den Vertrieb gut konvertiert hat sich das BANT-System als hervorragend bewiesen

  • Budget
  • Authority
  • Need
  • Time

Budget – Der Interessent oder Kunden muss über finanzielle Mittel verfügen, um unser Produkt oder Dienstleistung zu kaufen. Bekennt sich der Lead dazu, ist die Wahrscheinlichkeit eines Verkaufs sehr hoch einzustufen.

Authority – Hat der Lead Budget muss auch der Entscheider dieses Budget bereitstellen, ein Sachbearbeiter kann dies in der Regel nicht oder er wurde befähigt.

Need – Es besteht ein klarer Bedarf – der Lead befindet sich nicht mehr in der Orientierungsphase und ist zum Kauf bereit.

Time – Es besteht in absehbarer Zeit eine Kaufabsicht – Die besten Prospects und Leads haben einen akuten Schmerz und Handlungsbedarf. Sollte festgestellt werden, dass dies nicht oder noch nicht der Fall ist, wandert der Lead wieder in den Marketing Automation Prozess, dem sogenannten Nurturing-Prozess, der Weiterentwicklung des eigentlichen Leads.

Das Thema Marketing Automation konnte ich hier sicherlich nur anreißen. Es ist und bleibt die im Moment wohl spannendste Aufgabe im Marketing, die sich über Jahrzehnte weiterentwickeln wird. Bis zur perfekten künstlichen Intelligenz im Marketing bleiben uns sicherlich noch einige Jahre. Bis dahin müssen wir unseren Kopf anstrengen und wenn wir ehrlich sind, macht das auch mehr Spaß als stupide Arbeiten die durch Marketing Automation übernommen werden können.



In Ihrem neuen Blogpost beschreibt Julia McPherson 5 technische Marketing Tools die dein Sales Funnel beschleunigen.

Durch verschiedene Projekte mit Ihren Kunden hat Sie eine Reihe von interessanten Tools gefunden, um den Verkaufsprozess im Internet deutlich zu steigern.

Sales Funnel und Kampangen zeichnen : Mit Funnelytics.io gehts einfach

Wer eine Marketing-Kampagne starten möchte, muss erstmal seinen Kopf anstrengen. Klar muss dies aufgezeichnet werden. Alles beginnt schließlich am Reißbrett.

Hierzu eignet sich das Tool Funnelytics.io, wo auch komplexe Marketingprozesse aufgezeichnet werden können. Die einfache Bedienung und die leicht verständlichen Symbole sprechen für Funnelytics. Das Tool ist derzeit noch kostenlos im Netz zu bekommen.

ManyChat für Facebook

ManyChat ist eine Chat-Anwendung für Facebook. Wenn Sie also eine Business-Seite auf Facebook haben, sollten Sie einen Blick auf ManyChat werfen.

Mit dem zusätzlichen Automationswerkzeug von Zapier haben Sie die Möglichkeit die ManyChat-Software mit Ihrem CRM zu verbinden.

Hierbei kann man vorgefertigte Interaktionen verwenden, z.B. Multi-Choice-Fragen und Antworten einblenden um anschließend einen kostenlosen Download auszuspielen. ManyChat kann man auch hervorragend für Webinar-Einladungen verwenden.

Mit MeetEdgar die Auslieferung Ihrer Inhalte planen

Sie haben viele interessante Inhalte die nicht zeitabhängig sind? Leider landen diese oft in der Schublade und keiner holt sie mehr raus.

In diesem Fall sollten Sie einen Blick auf das Tool MeetEdgar werfen. Hierbei handelt es sich um ein Social-Media-Tool, das Ihnen hilft, Ihre alten Posts erneut auszuspielen.

Ebenso bietet das Tool einen Zeitplaner, welche Inhalte auf welchen Netzwerk ausgespielt werden sollen.

Dabei ist es durchaus Hilfreich seinen Post, über mehrere Wochen immer wieder zu posten, damit die Reichweite deutlich erhöht wird.

Das Tool gibt es ab 49$ im Monat.

Angebote automatisch nachverfolgen – mit First Trichter gehts

In der alten Welt hat man Angebote üblicherweise nachtelefoniert. Klar geht das heute noch!

Wollen wir hingegen diesen Prozess automatisieren, löst das Tool First Trichter dieses Problem. Wenn ein Angebot ausläuft, wird eine automatische Nachfass-Email gesendet, klickt der Interessent auf den integrierten Link, landet er auf einer speziellen Landingpage die Ihm nochmals positive Verkaufsargumente liefert. Ebenso lässt sich ein Countdown integrieren.

Lohnt sich eine Marketing-Automation-Software?

Arbeiten Sie hingegen viel mit E-Mail-Marketing und senden Sie ständig E-Mails per Hand, lohnt sich ein Blick auf eine Suite-Software die alles automatisch abwickelt.

Kostenlose 30 Minuten Beratung

Gerne berate ich Sie in meiner kostenlosen 30 Minuten Beratung per Telefon um Ihren wirklichen Bedarf an Marketing-Automation zu konkretisieren. Schreiben Sie mir einfach unter dl@dlick.de

Links zum Beitrag 4 einfache Tools für Ihre Marketing-Automation

Originalbeitrag von Julia McPherson
Funnelytics.io
ManyChat
MeetEdgar
First Trichter
Marketing Automation

 

 



Industrie 4.0 bewegt

Industrie 4.0 bedeutet eine vollumfängliche Digitalisierung und Vernetzung der Wertschöpfungskette. Die technologischen Fortschritte haben längst einen Wandel in Gang gesetzt, der sich in allen Bereichen des Lebens bemerkbar macht. Es ist eine Revolution auf allen gesellschaftlichen Ebenen und stellt eine gleichzeitige Herausforderung dar: auch die Textilindustrie wird mit grundlegenden Veränderungen konfrontiert und muss dementsprechend reagieren. Vor allem in Bezug auf Produkte und Dienstleistungen und wie diese zukünftig produziert und umgesetzt werden, stehen wir mitten im Umbruch.

Die Verbindung von Informationstechnologie mit Fertigungsprozessen der Produktionstechnologie, ermöglicht es beispielsweise mit einer dezentralen Steuerung und deutlich mehr Flexibilität innovative Produkte zu schaffen. Auch neue Geschäftsmodelle werden dadurch ermöglicht und Optimierungspotenziale in Produktion und Logistik gewonnen. Darüber hinaus können in Echtzeit große Datenmengen analysiert und für weitere Produktions- und Betriebsabläufe genutzt werden. Für die Unternehmen der Textilindustrie sind das bedeutende Chancen, die es zu nutzen gilt.

Industrie 4.0 in Bezug auf die Textilindustrie

Die historische Rolle der Textilindustrie als Leitindustrie macht es umso wichtiger, diesen Umbruch nicht zu verpassen. Die Gestaltung der Textilindustrie 4.0 ist ein revolutionärer Prozess, der ganz neue Produkte und Dienstleistungen hervorbringen wird.

Mit der Industrie verändert sich auch die Arbeit, und es liegt nun an den Unternehmen, sich auf den Weg zu machen, ein aktiver Teil der Digitalisierung zu werden. Flexibilität ist von Arbeitgebern und Arbeitnehmern erwünscht, kann allerdings nicht immer konfliktfrei erreicht werden.

Bodo Th. Bölzle, Präsident von Südwesttextil und Vizepräsident vom Gesamtverband textil+mode, zeigt sich zuversichtlich: „Von der Industrie 1.0, die übrigens ihren Ursprung in der Textilindustrie hat, bis heute zur Industrie 4.0, haben wir alle Umbrüche als Chance angenommen.“

71 Prozent der deutschen Beschäftigten gehen laut der Bundeszentrale für Politische Bildung heute an ihrem Arbeitsplatz mit hoher Komplexität und vielen Unwägbarkeiten erfolgreich um und bewältigen den vielfältigen Wandel. Ihr Fach- und Erfahrungswissen wappnet sie für die „Arbeit 4.0“ der Industrie 4.0. Die Ressourcen sind also da, es gilt sie nun auch zu nutzen.

Industrie 4.0 als Sprungbrett für Arbeit 4.0

Der technische Fortschritt der Industrie 4.0 wird Arbeitsplätze verändern und manche überflüssig machen. Daraus ergeben sich sowohl Risiken als auch Chancen. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass es nicht um das Ersetzen von Menschen geht, sondern vielmehr darum, die Stärken von Mensch und Technik optimal zu nutzen, um mehr Effizienz und Produktivität zu erlangen. Die Wertschätzung des Mitarbeiters dient als Dreh- und Angelpunkt.  

Die Textilindustrie zeichnet sich perspektivisch durch ein modernes Wertschöpfungsnetzwerk zur Herstellung von technischen Textilien, Vliesstoffen und Composites aus. Grundlage hierfür bilden innovative Produkte, moderne Organisationsformen und effiziente Produktionstechnologien.

Auch das vom Sächsischen Textilforschungsinstitut Chemnitz (STFI) ins Leben gerufene „futureTEX“ nimmt Fahrt auf. Es ist ein interdisziplinäres Kompetenznetzwerk, welches aus Industrie- und Forschungspartnern besteht. Ziel ist es, die Transformation der Traditionsbranche Textilwirtschaft ins Zeitalter der Digitalisierung zu unterstützen. „Bis 2021 arbeiten wissenschaftliche Einrichtungen, Unternehmen und Verbände an der Entwicklung wesentlicher Bausteine eines Zukunftsmodells für Traditionsbranchen“, erläutert der Projektleiter Dirk Zschenderlein

Neue Forderungen der Mitarbeiter

Die Digitalisierung allein ist nicht verantwortlich für die Veränderungsprozesse, die wir derzeit in der Arbeitswelt sehen. Die industrielle Produktion ermöglicht schon seit vielen Jahren einen hohen Automatisierungsgrad in Deutschland. Hinzu kommt außerdem die digitale Vernetzung.

Neu sind die Forderungen, die an Unternehmen und Organisationen gestellt werden: Eine gewisse Arbeitskultur zum Beispiel, die die Potenziale der Einzelnen und der Teams im Sinne der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens fördert. Dadurch ist es der Organisation möglich, schnell, innovativ und auch mit Freude auf Veränderung zu reagieren.

In unserer modernen Welt, die von Unbeständigkeit, Ungewissheit und Komplexität geprägt ist, werden mehr Authentizität und eine Vertrauenskultur in Unternehmen gewünscht. Auch eine gemeinsame Vision, die greifbar ist und auf dessen Basis konkrete Ziele abgeleitet werden können, wird gefordert. Es wird immer wichtiger, ein klares Rollenverständnis zu kommunizieren, das in Feedbackschleifen permanent geschärft wird.

Aktuelle Forderungen der Konsumenten

Der Konsument fordert immer mehr individuelle, maßgeschneiderte Angebote und flexible Lösungen, wie bereits in anderen Branchen zu erkennen ist, zum Beispiel anhand der Carsharing-Modelle oder der stetig wachsenden Gestaltungs- bzw. Konfigurationsmöglichkeiten bei Autoherstellern.

Wenn die Umwandlung nicht verschlafen werden soll, bedarf es also einer Neubesinnung: Es werden  neue Produktionsabläufe und neue Geschäftsfelder benötigt, um den neuen Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Es gibt bereits Vorreiter bei einigen Modeherstellern und deren Erfolg beweist, dass es durchaus sinnvoll ist, sich zukünftig an Innovationsstrategien zu orientieren.

Prof. Meike Tilebein, Leiterin Management Research bei den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung in Denkendorf, hat als Managementdienstleisterin die rentable Produktion kundenorientierter Produkte im Blick. In aktuellen Forschungsprojekten gilt es, die „Intelligenz in die Maschine zu bringen“ und die sich ständig ändernden Produktionsprozesse zu modellieren. Prof. Tilebein erklärt, „die daran beteiligten Menschen in die komplexen und flexiblen neuen Prozessen digital und flexibel zu unterstützen“ sei mitentscheidend für den Erfolg von Industrie 4.0. Die zukunftsorientierten Stichworte sind tragbare Endgeräte, textilunterstützte Sensorik und augmented reality.  

Es gilt also, bewusst neue Wege zu schaffen. Das gesamte Forschungs- und Versuchsfeld der Textilindustrie schafft diesbezüglich technologische Innovationen und moderne Organisationsformen, die wiederum praxisnahe und branchenspezifische Lösungen ermöglichen. Die Schwerpunktthemen dabei sind digital manufacturing, selbstorganisierende und selbstoptimierende Fertigungssysteme, Mensch-Maschine-Interaktion, Intelligente Instandhaltung und integrierte Wertschöpfungsketten.

Lösungsansatz für Industrie 4.0

Ein konkreter Lösungsansatz ist, dass die Fertigung kundenindividueller Produkte in kleinen Stückzahlen möglich gemacht wird. Voraussetzung hierfür ist eine optimale vertikale und horizontale Interoperabilität.

Dieses Beispiel zeigt, dass Industrie 4.0 in allen Bereichen eines Unternehmens ein Umdenken fordert. Ein Umdenken, welches stark belohnt wird. Zufriedenere Mitarbeiter gehen Hand in Hand mit besserer Leistung sowie mehr Umsatz und Zeitersparnisse. All dies sind direkte Konsequenzen eines erfolgreichen Wandels, der bewusst mitgestaltet wird.

Unternehmer und Vorgesetzte müssen offen für neue Gespräche und neue Möglichkeiten sein, welche die neuen Technologien anstoßen. Sonst können sie in Zukunft nicht mit der Konkurrenz mithalten. Mitarbeiter müssen ebenso bereit sein, umzudenken, flexibel zu sein, und sich mit den neuen Technologien zu befassen.

Darwin’s „Survival Of The Fittest“

Veränderungen bringen auch neue Herausforderungen mit sich – aber wenn sie als Chance genutzt werden, können neue Ziele verfolgt und erreicht werden.

Fazit: Weder Industrie 4.0 noch Arbeit 4.0 sind gehypte Trends, die wieder vergehen werden, sondern eine Realität, die bleibt und sich weiterentwickeln wird. Unternehmer, Führungskräfte und Personalverantwortliche müssen den derzeitigen Umbruch nicht nur zur Kenntnis nehmen, sondern auch aktiv werden.



Königsdisziplin E-Mail Marketing versinkt aufgrund von Unkenntnis und Ressourcenmangel im Mittelmaß. Studie von Absolit gibt weitere Auskünfte!

• 3000 Firmen, 67 Branchen, 66 Kriterien analysiert
• 27 Prozent verzichten auf Newsletter
• Automatisierung als größte Herausforderung

Dem deutschen E-Mail-Marketing mangelt es erheblich an Innovation und Kreativität. Über ein Viertel der Firmen vernachlässigen sogar die Grundlagen und verzichten komplett auf Newsletter als Marketinginstrument. Zu diesem Ergebnis kommt die neue absolit-Studie „E-Mail-Marketing Benchmarks“. Die Studie sowie eine kostenlose Kurzversion stehen zum Download bereit unter email-studie.de.

Händler aus dem Bereich Kinderbedarf und Kosmetik erreichen in allen Kategorien Top-Platzierungen. Vor allem B2B-Konzerne und Energieversorger weisen dagegen durchgehend große Schwächen auf. Die Etablierung von automatisierten Prozessen und Leadgenerierung sind branchenübergreifend die größten Problemzonen. Große Stärke ist die Mobiloptimierung, bei der lediglich Versicherungen und Metallhändler zurückfallen.

Als größte Herausforderung beim deutschen E-Mail-Marketing erweist sich die Automatisierung. Zwei Drittel der neuen Leser werden nicht begrüßt, obwohl Willkommens-Mails nachweislich mitunter die größten Öffnungsraten aufweisen. Durchschnittlich erreichen deutsche Newsletter nur 25 Prozent der Gesamtpunktzahl in dieser Kategorie. Allerdings gibt es branchenspezifisch große Unterschiede: Während Energieversorger und Finanzdienstleister mit 17 Prozent das gemeinsame Schlusslicht aller Branchen liefern, zeigen sich Händler mit 41 Prozent zumindest auf dem richtigen Weg.

Erfreulich ist dagegen, dass sich das deutsche Newsletter-Marketing für die Zukunft wappnet. Auf die steigende Bedeutung der mobilen Endgeräte antworten die Branchen mit optimierten E-Mails. So lassen sich 72 Prozent der verschickten Newsletter auch auf Smartphones gut lesen. Starke vier von fünf Landingpages sind mobiloptimiert. Zwei wichtige Bereiche werden jedoch sträflich vernachlässigt: Nur 36 Prozent aller Betreffzeilen und Teaser lassen sich problemlos darstellen. „Marketer begehen hier einen folgenschweren Fehler. Gerade der Betreff spielt eine zentrale Rolle, da der Leser dadurch entscheidet, ob er die E-Mail überhaupt liest“, erklärt Torsten Schwarz. „Wenn dann auch noch der Pre-Header nicht richtig dargestellt wird, landet die Mail gleich im Papierkorb“, so der Experte weiter.

Auch sonst fehlt es den deutschen Newslettern noch viel zu oft an Kreativität. Zwar sind die mittlerweile zum Standard gehörenden Elemente wie Call-to-Action-Buttons immerhin bei 77 Prozent aller detailuntersuchten Mailings vorhanden, doch jeder dritter Newsletter wird noch immer ohne individualisierte Ansprache verschickt. Dabei ist gerade die Personalisierung ein Aspekt, den immer mehr Leser als gegeben voraussetzen.

Dabei sind die Daten für eine individuelle Ansprache – oder noch besser: ein komplett individuelles Mailing – in den Unternehmen längst vorhanden. Denn rund die Hälfte aller untersuchten Webseiten verlangen bei der Newsletter-Anmeldung mindestens den Vor- und Nachnamen. Erlaubt ist jedoch eigentlich nur die Abfrage der E-Mail-Adresse. 20 Prozent der untersuchten Seiten verzichten gar auf ein Sicherheitszertifikat, das die Angabe solcher Daten wenigstens schützen würde. Ein Drittel der Unternehmen gibt zudem keinerlei Information über die Verwendung der Daten oder ein mögliches Widerrufsrecht. Insgesamt versenden nur erschreckende 12 von 1274 Unternehmen komplett rechtssicher, das heißt, über 98 Prozent weisen bei ihrem E-Mail-Marketing teilweise gravierende juristische Mängel auf, die zu teuren Abmahnungen führen können. Hier besteht dringender Nachholbedarf für beinahe alle deutschen Marketing-Abteilungen.

Für die Studie wurden insgesamt 3056 Unternehmen aus 67 verschiedenen Branchen auf die Grundlagen ihres E-Mail-Marketings hin untersucht. Davon wurden weitere 1271 Firmen eingehender auf die Rechtssicherheit der versendeten E-Mails sowie die Methoden der Automatisierung und Adressgewinnung untersucht. Die Testsieger wurden für eine Detailuntersuchung ausgewählt, die mit Hilfe von 20 Variablen die Gestaltung und Mobiloptimierung der Newsletter ausgewertet hat.

Die komplette Studie sowie eine kostenlose Kurzversion gibt es als Download unter email-studie.de.



Wichtige Optimierungs-Aufgaben in Ihrem Google AdWords Konto

Bei der Optimierung eines AdWords-Kontos handelt es sich um einen fortlaufenden Prozess, der im Bezug zu der Kontogröße in der Regel nie zu Ende ist. Im Rahmen dieses Prozesses werden in regelmäßigen Abständen bestimmte Optimierungs-Maßnahmen durchgeführt:

– Regelmäßige Optimierung der Kontostruktur
– Regelmäßige Optimierung des Keyword-Pools
– Optimierungsmaßnahmen bei den Qualitätsfaktoren
– Optimierung der Anzeigentexte

Einige der durchzuführenden Optimierungen müssen je nach Datenlage wöchentlich, monatlich und in einigen Fällen viertel- oder halbjährlich durchgeführt werden. Das Ziel dieser Tasks, die regelmäßig durchzuführen sind, ist die bestmögliche Ausnutzung des eingesetzten Budges.

weitere Information zur Google AdWords Beratung



Was ist eigentlich SEO? Auch nicht jeder weiß, wofür überhaupt PPC oder ROI steht. Als Online-Marketer hat man täglich mit diesen und anderen Begriffen zu tun und vergisst dabei, dass diese Akronyme bei den meisten Menschen nur für große Fragezeichen im Gesicht sorgen. Ganz ähnlich verhält es sich mit SEO…Was ist das eigentlich? Und warum ist es so wichtig, um neue Besucher sowie Kunden zu gewinnen?

SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization – zu Deutsch: Suchmaschinenoptimierung. Die eigene Webseite für Suchmaschinen zu optimieren bedeutet, dass eine größere Chance besteht Besucher von Google, Bing und Co. auf die eigene Webseite zu leiten. Auf dem Blog von Trusted Shops lässt sich nachlesen, warum es so sinnvoll ist in SEO zu investieren.



Pressemitteilung: Erleben Sie Ihr Wunschfahrrad hautnah!

Am 27. Mai 2017 von 10.00 bis 15.00 Uhr startet in Dissen am Teutoburger Wald, direkt zwischen Bielefeld und Osnabrück der erste Bike Testival Tag. Wir beraten Sie, erklären unseren Service und laden zu einer Probefahrt ein. Hierzu können Sie aus einem riesigen Pool auswählen. Über 500 E-Bike haben wir ständig vorrätig!  

Inklusive »Kreider on Tour«-Roadshow

Neben unseren eigenen Spezialisten und Servicemitarbeitern werden wir durch die Kreidler – Crew sowie den Kreidler – Truck unterstützt. Vor Ort können Besucher alles über die verschiedenen Antriebssysteme und die Rahmen-Geometrie des Herstellers erfahren. Zusätzlich wird das Thema Sicherheit groß geschrieben und intensiv informiert.

Warum wir Ihnen nur Qualität liefern

Weil wir davon überzeugt sind, dass nur hochwertige Räder unseren Kunden maximale Sicherheit und langjährigen Fahrspaß garantieren können.Die Zufriedenheit unserer Kunden hat uns in unserem Qualitätsdenken bestärkt.Und natürlich, weil wir selbst nichts anderes kaufen würden.

Warum wir Service ernst nehmen

Beratung und Sicherheit sind für uns das A und O. Vor dem Kauf und danach.Genau deshalb haben wir eine eigene Fachwerkstatt. Mit ausgebildeten Spezialisten, die besonders in Sachen Elektronik ihr Können täglich unter Beweis stellen. Damit es bei Ihnen jederzeit rund läuft!

Warum wir Leasing Experten sind

Weil wir von Anfang an dabei waren und uns bereits zahlreiche Kunden vertrauen. Wir beraten Sie unabhängig und objektiv, können Ihnen sagen, für wen sich ein Leasing-Angebot besonders lohnt und erledigen alle Formalitäten gewissenhaft – immer im Sinne unserer Kunden. Hierzu haben wir starke Partner an der Hand: Wir vertrauen auf Jobrad und BusinessBike Leasing.

Nutzen Sie die einzigartige Möglichkeit

Für Ihr leibliches Wohl ist bestens gesorgt. Genießen Sie nach einer garantiert nicht anstrengenden Probefahrt eine Bratwurst mit Pommes und Getränken. Nicht nur an diesem Tag bieten wir Ihnen dauerhaft Deutsche Markenfahrräder zu Top-Konditionen. Hierzu gehören neben vielen anderen Qualitätshersteller Kreidler, Haibike und die VSF Fahrradmanufaktur. Und das Beste: Wir liefern kostenlos!!!

Also zahlreiche Gründe, warum Sie uns besuchen sollten. Erleben Sie und Ihre ganze Familie das wahre E-Bike Gefühl und feiern Sie das einzigartige Erlebnis mit uns.

Sie finden uns zwischen Bielefeld und Osnabrück. Direkt an der Autobahn 33. Abfahrt Dissen-Süd. 200 Meter Richtung Dissen. Neben McDonald´s.  Wir freuen uns auf Sie!

Bike-Park Dissen
AVR Handelsgesellschaft mbH
Industriestraße  15–17
49201  Dissen

Besuchen Sie unseren Online-Shop: www.bikepark-dissen.de

 

Pressekontakt:

Dirk Lickschat
Am Bach 35
33829 Borgholzhausen
www.dlick.de

 

Wörter: 386, Zeichen: 2666, Zeichen ohne Leerzeichen: 2296



Unternehmen, die selbst in einem abgegrasten Anzeigenmarkt in Tageszeitungen erfolgreich neue qualifizierte Mitarbeiter einstellen, ist heute fast schon eine Fiktion. Erfolgreiche Personaler haben sich von althergebrachten Bewerbungsverfahren gelöst und gehen den Weg Online. Die erste Voraussetzung ist ein Wandel des Bewusstseins. In vielen Berufssparten ist nicht der Jobsuchende der Bewerber, sondern die Unternehmen bewerben sich um die wenigen freien Fachkräfte. Und zwar Online !!!

Vielen Unternehmen fällt es schwer, den Online Service, den sie ihren Kunden bieten, auf Bewerber und Bewerberinnen zu übertragen. Dabei ist genau das der Schlüssel, um mehr qualifizierte Online Bewerbungen zu erhalten.

Sichtbare Platzierung der Jobsuche auf der Firmen-Webseite.

Wenn von „Service“ für Bewerber die Rede ist, geht es dabei im Wesentlichen um Unternehmen findet man sie noch schlechter als das Impressum. Wie für die Website ist auch für die Jobbörse sehr wichtig, dass sie für mobile Endgeräte optimiert ist. Wer bei Facebook aktiv und erfolgreich ist, kann seine Jobangebote auch dort über eine App anbinden.

Erneuerung der Stellenausschreibungen

Viele Unternehmen greifen seit Jahren oder Jahrzehnten immer wieder auf alte Ausschreibungen zurück. Doch lange Anforderungskataloge, eine Ansprache, die an der Zielgruppe vorbeigeht und abgenutzte Phrasen funktionieren nicht mehr. Warum nicht Videos und Testimonials nutzen? Und neben den Anforderungen an die Bewerber mindestens mit gleicher Präsenz auflisten, was das Unternehmen zu bieten hat. Reine Textwüsten schrecken ab. Für den Smartphone-Nutzer werden im Idealfall extra kurze Texte erstellt.

Zielgruppengerechte Bewerbungskanäle nutzen

 Dazu gehört natürlich, dass das Unternehmen mit diesen Kanälen vertraut ist. Die Arbeit eines Recruiters erfordert unbedingt umfassende Social-Media-Management-Kenntnisse. In unserer kurzlebigen Zeit gehören alle bisherigen Konzepte auf den Prüfstand. Auch wenn es schmerzt, sich von alten Verfahren zu trennen, neue Marketingkanäle wollen erschlossen werden. Zum Beispiel erreichen Unternehmen mit Multichannel-Posting die vielfache Zahl an potenziellen Bewerbern bei vergleichsweise geringen Kosten.

Viele Unternehmen kennen die eigene Reputation nicht

 Das ist fahrlässig. Jeder Unternehmer muss wissen, was Mitarbeiter und Bewerber im Netz über das Unternehmen verbreiten. Bewertungen in Portalen wie Kununu können vernichtende Auswirkungen haben. Potenzielle Bewerber, die dort Bewertungen lesen wie: „Tun Sie es sich nicht an“ oder „Nie wieder“, werden sich lieber woanders bewerben.

Früher wurden Bewerbungen als erste Arbeitsprobe angesehen.

 Auch aus diesem Gedanken heraus machen es viele Unternehmen den Bewerbern heute schwerer als nötig. Im harten Kampf um qualifizierte Bewerber rücken jedoch einfache und schnelle Bewerbungsmöglichkeiten in den Vordergrund. Potenziellen neuen Mitarbeitern sollte ein persönlicher Ansprechpartner genannt werden. Unternehmen brauchen eine Kultur, in der sich Bewerber und neue Mitarbeiter willkommen fühlen. Bewerber am Telefon abzuwimmeln hat schon manches Unternehmen um fähige Mitarbeiter gebracht.

Strategie für Bewerber entwickeln

 Wer für sein Unternehmen neue Recruitingkonzepte entwickelt, der gewinnt viel, wenn er auch seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Prozess mit einbezieht. Die meisten werden sich noch erinnern, wie sie auf das Unternehmen als Arbeitgeber aufmerksam wurden. Viele Mitarbeiter pflegen Kontakte zu Kommilitonen und ehemaligen Kolleginnen und Kollegen. Unternehmen sollten ihre besten Mitarbeiter auch als Botschafter für das Unternehmen als Arbeitgeber gewinnen. Dass hierfür Einfühlungsvermögen und intensive Gespräche nötig sind, ist selbstverständlich.

Seien Sie für Bewerber persönlich

Viele Bewerberinnen und Bewerber legen Wert auf ein Unternehmen mit Persönlichkeit. Darum sollten Unternehmen das herausstellen, was sie besonders macht. Das können besondere Standorte, ausgefallene Büroeinrichtungen oder ein Bürohund sein.

Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, sich im Bewerbermarkt zu behaupten. Gerade kleine und mittlere Unternehmen können hier die kürzeren Entscheidungswege nutzen. Im Gegensatz zu großen Unternehmen können KMU schneller und flexibler reagieren und auch einmal etwas wagen.



Der Fach- und Führungskräftemangel nimmt komische Formen an. Ich brauche nur mit dem Auto loszufahren und schon sehe ich Stellenausschreibungen auf PKWs, Bullis, LKWs.

In Bielefeld leuchtete mir auf einer viel befahrenen Strecke eine Leuchtreklame entgegen: Wir nehmen jeden – darunter stand noch die Telefonnummer. Zwischen Rheda und Herzebrock das selbe Bild: Dort suchte man eine Fachkraft für den Bau. Hierbei wurde ein Plakat eingesetzt. Ein Elektroinstallationsgeschäft sucht nach einem Elektriker und pflastert Ihre gesamte Außenwand zu.

Hoher Kostenaufwand

Stellenausschreibungen in klassischen Tageszeitungen nehmen nicht ab. Wissen Sie was dort eine mittelgroße Werbeanzeige in Form einer Stellenausschreibung kostet? Mit 4.000,00 € sind Sie im Minimum dabei! Handgelder an Mitarbeiter liegen zwischen einem und drei Monatsgehälter der gesuchten Fachkraft. Headhunter bedienen sich teilweise an 30 – 50% des Jahresgehaltes.

Viel Aufwand für zu wenig Ertrag

Das Kuriose an der Suche nach Fach- und Führungskräften ist sicherlich, dass man weder Kosten- noch Mühen scheut, um dann aber eins zu vergessen: Man gibt sich auf der Internetseite keine Mühe – um innovativ rüber zu kommen. Alte, marode Internetauftritte laden sicherlich nicht dazu ein, ein gutes Außenbild abzugeben. In Zeiten, wo sich Mitarbeitergruppen Stellen aussuchen können – ein fataler Fehler. In Zeiten, wo Nachwuchskräfte Ihr Smartphone zücken – keine gute Idee!

Online Marketing zur Stellensuche

Stellenbeschreibung schnell in Word gehext – per PDF abgespeichert und ab auf die Internetpräsenz. Fertig! Ein tägliches Bild – man braucht nur ein wenig im Internet zu stöbern. Nun ist dieses Verhalten mit den gebaren in den 2000ern gleichzusetzen. Ein Shop allein macht keinen Umsatz und von selber wird auch kein Talent seine Unterlagen hinterlassen.

Auch Stellenausschreibungen müssen gefunden werden

Die Zielgruppe hält sich zu großen Teilen im Internet auf und dort muss sie auch abgeholt werden. Da brauchen Sie nur mal an Ihren eigenen Nachwuchs zu denken. Durch gezielten Einsatz der Online Marketing Kanäle Google AdWords, Facebook Ads, Retargeting und Suchmaschinenoptimierung schaffen Sie eine gezielte Ansprache die über Webanalyse auch noch Messbar ist.

Gezielter Einsatz von Werbung

Was viele nicht wissen: Durch Google als auch Facebook haben Sie die Möglichkeit die Zielgruppe direkt anzusprechen. Hierbei können Sie beispielsweise wählen, wer Ihre Werbebotschaft erhält. Demographische Merkmale wie Wohnort, Alter, Geschlecht und Interessen lassen sich so auswählen und fast ohne Streuverluste adressieren.

Was ist Retargeting?

Hat der Bewerber nun Ihre Internetseite besucht und nicht direkt eine Bewerbung hinterlassen können Sie Ihn weiter an die Stellenausschreibung erinnern. Beim Besuch erhält der Bewerber ein sogenanntes Cookie auf seinen Computer. Anhand dieses Merkmals können wir Ihn nun direkt mit der relevanten Anzeige an die Stelle erinnern.

Ist die Internetseite für Bewerber geeignet?

Dem potenziellen Bewerber muss es auf Ihren Internetseiten so einfach wie möglich gemacht werden. Wichtig ist in erster Linie, dass Sie die Kontaktdaten erhalten. Machen Sie es den Bewerbern am Anfang nicht zu schwer. Verzichten Sie auf umfangreiche Bewerbungsunterlagen. Manchmal genügt der Lebenslauf um zu entscheiden, ob der Bewerber zu einem weiterführenden Gespräch eingeladen werden sollte. Denken Sie über veraltete Einstellungsverfahren nach!

Hoher Wechselwille

Potenzielle Kandidaten, Fach- und Führungskräfte haben den Markt längst erkannt. Da ich viel in Unternehmen unterwegs bin, bekomme ich das teilweise sehr gut mit. Das merken Sie alleine schon, wenn der Mitarbeiter sein XING-Profil “aufpeppt”, um dann auf den “richtigen Anruf” zu warten. Kommt dieser nicht, wie so oft, wird gezielt nach Stellen im Internet recherchiert. Zumindestens um seinen eigenen Marktwert zu prüfen.

Nutzen Sie die richtigen Kanäle

Gehen auch Sie den digitalen Weg und holen Sie Ihre Zielgruppe ab. Gerne stehe ich an Ihrer Seite und berate Sie, wie Sie richtig vorgehen und wie man die Instrumente gezielt einsetzt.