Wenn Sie bereits über E-Mail Kontakte verfügen, sich eine sogenannte Liste von Kunden und Interessenten aufgebaut haben stehen Sie womöglich vor einer unlösbaren Aufgabe, wenn Sie unterschiedliche Themen an unterschiedliche Zielgruppen aussenden möchten. Eine Lösung könnte das anlegen von unterschiedlichen Listen sein. Aber was machen Sie bei Überschneidungen?

Die Lösung heißt Tag basiertes E-Mail Marketing. Verfügen Sie über kein CRM System haben Sie wahrscheinlich einen E-Mail Marketingdienstleister in der Cloud. Die meisten dieser System basieren auf dem Container-System und bescheren das oben genannte Problem.  Hier nochmal eine Darstellung: Der große Geburtsfehler listenbasierter E-­Mail­-Marketing­-Systeme ist, dass die Kontaktdaten der Kunden und Interessenten in unterschiedlichen E-­Mail­-Listen gespeichert werden. Anwender listenbasierter E-­Mail-­Marketing-­Systeme müssen die Kontaktdaten ihrer Interessenten und Kunden in unterschiedlichen E­-Mail-­Listen suchen und bearbeiten. Ist dieselbe E-Mail­-Adresse in mehreren E­-Mail­-Listen vertreten, so müssen die zugehörigen Kontaktdaten in allen E-­Mail­-Listen bearbeitet werden.

Ein unnötiger hoher Aufwand

Aufgrund der ungünstigen, weil redundanten Datenstruktur in E­-Mail-­Listen kann man in einem listenbasierten E­-Mail-­Marketing­-System nur mit sehr hohem Aufwand gezielt Datensätze selektieren. Beispielsweise ist es enorm mühselig, bei Werbekampagnen Kunden auszusparen, die das beworbene Produkt bereits gekauft haben.

Peinliche Werbekampagnen sind das Resultat.

Kampagnen, die sich an Kunden richten, für die deren Botschaften nicht oder nicht mehr relevant sind, sind *DIE* zentrale Schwäche listenbasierter E-­Mail­-Marketing­-Systeme. Es ist wichtig mit Tag zu arbeiten. Tags (englisch, Etiketten) sind Schlagwörter, mit denen Sie die Kontaktdaten Ihrer Kunden und Interessenten entweder manuell oder mittels Automatik markieren können. Stellen Sie sich Tags wie gelbe selbstklebende Zettel vor, die Sie den Personen in Ihrem Adressbuch virtuell an die Brust heften. Die Kontaktdaten werden alle an einem zentralen Ort gespeichert.

Statt die Kontaktdaten Ihrer Interessenten und Kunden in unterschiedliche E­Mail-­Listen einzutragen, versieht man die Daten mit Tags. Wenn Sie Ihre Kunden, die das beworbene Produkt bereits gekauft haben, von Ihrer Werbekampagne ausnehmen wollen, dann machen Sie einfach den Kunden­-Tag zur Ausschlussbedingung. Tags bedeuten für Sie eine ungeheure Zeitersparnis, weil Sie die Kontaktdaten Ihrer Adressaten an einem zentralen Ort pflegen können.

Außerdem versenden Sie nie wieder peinliche E­-Mail-­Kampagnen, in denen Sie Kunden umwerben, die das betreffende Produkt bereits gekauft haben. Je mehr Produkte Sie online verkaufen, desto wirkungsvoller sind Tags, weil Sie Ihr E­-Mail­-Marketing passgenau auf das Kaufverhalten Ihrer Kunden abstimmen können.

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Google schraubt wieder am Design der AdWords Anzeigen. Nach den grünen Labels, welche die Anzeigen von den organischen Ergebnissen abheben sollten, ist die Kennzeichnung nun deutlich zurückhaltender. Was das neue Design für die SEA und SEO Aktivitäten von Online-Händler bedeutet erklärt, Britta Kristin Böhle, Expertin für SEO/SEA bei Trusted Shops.

Die Google Suchergebnisse bestehen aus organischen, unbezahlten Ergebnissen und den bezahlten AdWords Anzeigen. Es können dabei bis zu vier Anzeigen oberhalb der organischen Ergebnisse stehen. Die Anzeigen müssen aus rechtlicher Sicht als solche entsprechend gekennzeichnet sein.

Bei der Kennzeichnung hat Google in den letzten Jahren immer wieder experimentiert. Bevor die Label grün waren, gab es zum Beispiel auch schon ein gelbes Label. Auch gab es Phasen, in denen die Anzeigen komplett gelb hinterlegt waren und sich somit sehr stark von den organischen Ergebnissen abgegrenzt haben.

Welche Folgen hat das für die Klickraten? Generell lässt sich vermuten, dass Google die Änderung aufgrund positiver Veränderung der Klickrate auf die Anzeigen durchgeführt hat. Aber wer jetzt als AdWords Werbetreibender glaubt, dadurch nun massive Steigerungen in den Klicks zu verzeichnen, wird enttäuscht werden. Die Änderungen machen sich hauptsächlich bei Google in der Masse bemerkbar.

Dennoch stellt sich die Frage: Sollte man überhaupt noch in seine SEO-Aktivitäten investieren, wenn man im schlimmsten Fall mit meinem organischen Snippet erst an Stelle 5 (nach 4 Anzeigen) erscheint?
Die Antwort ist: Ja. Denn SEO und SEA schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich. Zum einen durch unterschiedliche Verhaltensmuster der Suchenden und zum anderen durch verschiedene Rankingmöglichkeiten. Es gibt Interessenten, die man über SEA generell nicht erreicht, da sie entweder Adblocker einsetzen (ca. 20 Prozent der Werbung wird in Deutschland geblockt) oder sie klicken bewusst keine bezahlten Anzeigen an. Bei diesen sind die organischen Ergebnisse generell ein besserer Anknüpfungspunkt.

Andere wiederum klicken direkt auf die ersten Ergebnisse, egal ob bezahlt oder organisch. Hier können Keywordanfragen, mit denen man organisch noch nicht gut rankt, mit bezahlten Anzeigen aufgefangen werden. Darüber hinaus haben verschiedene Studien gezeigt, dass gerade mehrere Suchergebnisse von einer Webseite, also sowohl organisch als auch bezahlt, das Vertrauen in die Webseite als passendes Ergebnis stärken und somit zum Klick führt.

Fazit: Die „getarnten“ Anzeigen führen sicherlich dazu, dass die organischen und bezahlten Ergebnisse in Zukunft noch schlechter auseinander gehalten werden. Trotzdem dürfte sich an der Herangehensweise im Suchmaschinenmarketing für Shopbetreiber wenig ändern. Eine Kombination aus guten organischen SEO-Rankings und AdWords Anzeigen ist in den meisten Fällen optimal.
Trusted Shops GmbH

Trusted Shops ist Europas Vertrauensmarke im E-Commerce. Das Kölner Unternehmen stellt mit dem Gütesiegel inklusive Käuferschutz, dem Kundenbewertungssystem und dem Abmahnschutz ein „Rundum-sicher-Paket“ bereit: Anhand von strengen Einzelkriterien wie Preistransparenz, Kundenservice und Datenschutz überprüft Trusted Shops seine Mitglieder und vergibt sein begehrtes Gütesiegel. Mit dem Käuferschutz, den jeder zertifizierte Online-Shop bietet, sind Verbraucher etwa bei Nichtlieferung von Waren abgesichert. Darüber hinaus sorgt das Kundenbewertungssystem für nachhaltiges Vertrauen bei Händlern und bei Käufern. Das Trusted Shops Projekt „Locatrust“ verhilft lokalen Händlern zu echten Bewertungen ihrer Kunden. Damit bietet Trusted Shops lokalen Händlern die Möglichkeit, mehr Sichtbarkeit für ihr Geschäft und ihr Sortiment im Netz zu schaffen, um den Local Commerce zu stärken. Das Projekt wird im Rahmen des Strukturfonds EFRE (Europäische Fonds für Regionale Entwicklung) von der Europäischen Union gefördert. Weitere Informationen: http://www.trustedshops.de