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Industrie 4.0 in der deutschen Textilindustrie

Industrie 4.0 bewegt

Industrie 4.0 bedeutet eine vollumfängliche Digitalisierung und Vernetzung der Wertschöpfungskette. Die technologischen Fortschritte haben längst einen Wandel in Gang gesetzt, der sich in allen Bereichen des Lebens bemerkbar macht. Es ist eine Revolution auf allen gesellschaftlichen Ebenen und stellt eine gleichzeitige Herausforderung dar: auch die Textilindustrie wird mit grundlegenden Veränderungen konfrontiert und muss dementsprechend reagieren. Vor allem in Bezug auf Produkte und Dienstleistungen und wie diese zukünftig produziert und umgesetzt werden, stehen wir mitten im Umbruch.

Die Verbindung von Informationstechnologie mit Fertigungsprozessen der Produktionstechnologie, ermöglicht es beispielsweise mit einer dezentralen Steuerung und deutlich mehr Flexibilität innovative Produkte zu schaffen. Auch neue Geschäftsmodelle werden dadurch ermöglicht und Optimierungspotenziale in Produktion und Logistik gewonnen. Darüber hinaus können in Echtzeit große Datenmengen analysiert und für weitere Produktions- und Betriebsabläufe genutzt werden. Für die Unternehmen der Textilindustrie sind das bedeutende Chancen, die es zu nutzen gilt.

Industrie 4.0 in Bezug auf die Textilindustrie

Die historische Rolle der Textilindustrie als Leitindustrie macht es umso wichtiger, diesen Umbruch nicht zu verpassen. Die Gestaltung der Textilindustrie 4.0 ist ein revolutionärer Prozess, der ganz neue Produkte und Dienstleistungen hervorbringen wird.

Mit der Industrie verändert sich auch die Arbeit, und es liegt nun an den Unternehmen, sich auf den Weg zu machen, ein aktiver Teil der Digitalisierung zu werden. Flexibilität ist von Arbeitgebern und Arbeitnehmern erwünscht, kann allerdings nicht immer konfliktfrei erreicht werden.

Bodo Th. Bölzle, Präsident von Südwesttextil und Vizepräsident vom Gesamtverband textil+mode, zeigt sich zuversichtlich: „Von der Industrie 1.0, die übrigens ihren Ursprung in der Textilindustrie hat, bis heute zur Industrie 4.0, haben wir alle Umbrüche als Chance angenommen.“

71 Prozent der deutschen Beschäftigten gehen laut der Bundeszentrale für Politische Bildung heute an ihrem Arbeitsplatz mit hoher Komplexität und vielen Unwägbarkeiten erfolgreich um und bewältigen den vielfältigen Wandel. Ihr Fach- und Erfahrungswissen wappnet sie für die „Arbeit 4.0“ der Industrie 4.0. Die Ressourcen sind also da, es gilt sie nun auch zu nutzen.

Industrie 4.0 als Sprungbrett für Arbeit 4.0

Der technische Fortschritt der Industrie 4.0 wird Arbeitsplätze verändern und manche überflüssig machen. Daraus ergeben sich sowohl Risiken als auch Chancen. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass es nicht um das Ersetzen von Menschen geht, sondern vielmehr darum, die Stärken von Mensch und Technik optimal zu nutzen, um mehr Effizienz und Produktivität zu erlangen. Die Wertschätzung des Mitarbeiters dient als Dreh- und Angelpunkt.  

Die Textilindustrie zeichnet sich perspektivisch durch ein modernes Wertschöpfungsnetzwerk zur Herstellung von technischen Textilien, Vliesstoffen und Composites aus. Grundlage hierfür bilden innovative Produkte, moderne Organisationsformen und effiziente Produktionstechnologien.

Auch das vom Sächsischen Textilforschungsinstitut Chemnitz (STFI) ins Leben gerufene „futureTEX“ nimmt Fahrt auf. Es ist ein interdisziplinäres Kompetenznetzwerk, welches aus Industrie- und Forschungspartnern besteht. Ziel ist es, die Transformation der Traditionsbranche Textilwirtschaft ins Zeitalter der Digitalisierung zu unterstützen. „Bis 2021 arbeiten wissenschaftliche Einrichtungen, Unternehmen und Verbände an der Entwicklung wesentlicher Bausteine eines Zukunftsmodells für Traditionsbranchen“, erläutert der Projektleiter Dirk Zschenderlein

Neue Forderungen der Mitarbeiter

Die Digitalisierung allein ist nicht verantwortlich für die Veränderungsprozesse, die wir derzeit in der Arbeitswelt sehen. Die industrielle Produktion ermöglicht schon seit vielen Jahren einen hohen Automatisierungsgrad in Deutschland. Hinzu kommt außerdem die digitale Vernetzung.

Neu sind die Forderungen, die an Unternehmen und Organisationen gestellt werden: Eine gewisse Arbeitskultur zum Beispiel, die die Potenziale der Einzelnen und der Teams im Sinne der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens fördert. Dadurch ist es der Organisation möglich, schnell, innovativ und auch mit Freude auf Veränderung zu reagieren.

In unserer modernen Welt, die von Unbeständigkeit, Ungewissheit und Komplexität geprägt ist, werden mehr Authentizität und eine Vertrauenskultur in Unternehmen gewünscht. Auch eine gemeinsame Vision, die greifbar ist und auf dessen Basis konkrete Ziele abgeleitet werden können, wird gefordert. Es wird immer wichtiger, ein klares Rollenverständnis zu kommunizieren, das in Feedbackschleifen permanent geschärft wird.

Aktuelle Forderungen der Konsumenten

Der Konsument fordert immer mehr individuelle, maßgeschneiderte Angebote und flexible Lösungen, wie bereits in anderen Branchen zu erkennen ist, zum Beispiel anhand der Carsharing-Modelle oder der stetig wachsenden Gestaltungs- bzw. Konfigurationsmöglichkeiten bei Autoherstellern.

Wenn die Umwandlung nicht verschlafen werden soll, bedarf es also einer Neubesinnung: Es werden  neue Produktionsabläufe und neue Geschäftsfelder benötigt, um den neuen Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Es gibt bereits Vorreiter bei einigen Modeherstellern und deren Erfolg beweist, dass es durchaus sinnvoll ist, sich zukünftig an Innovationsstrategien zu orientieren.

Prof. Meike Tilebein, Leiterin Management Research bei den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung in Denkendorf, hat als Managementdienstleisterin die rentable Produktion kundenorientierter Produkte im Blick. In aktuellen Forschungsprojekten gilt es, die „Intelligenz in die Maschine zu bringen“ und die sich ständig ändernden Produktionsprozesse zu modellieren. Prof. Tilebein erklärt, „die daran beteiligten Menschen in die komplexen und flexiblen neuen Prozessen digital und flexibel zu unterstützen“ sei mitentscheidend für den Erfolg von Industrie 4.0. Die zukunftsorientierten Stichworte sind tragbare Endgeräte, textilunterstützte Sensorik und augmented reality.  

Es gilt also, bewusst neue Wege zu schaffen. Das gesamte Forschungs- und Versuchsfeld der Textilindustrie schafft diesbezüglich technologische Innovationen und moderne Organisationsformen, die wiederum praxisnahe und branchenspezifische Lösungen ermöglichen. Die Schwerpunktthemen dabei sind digital manufacturing, selbstorganisierende und selbstoptimierende Fertigungssysteme, Mensch-Maschine-Interaktion, Intelligente Instandhaltung und integrierte Wertschöpfungsketten.

Lösungsansatz für Industrie 4.0

Ein konkreter Lösungsansatz ist, dass die Fertigung kundenindividueller Produkte in kleinen Stückzahlen möglich gemacht wird. Voraussetzung hierfür ist eine optimale vertikale und horizontale Interoperabilität.

Dieses Beispiel zeigt, dass Industrie 4.0 in allen Bereichen eines Unternehmens ein Umdenken fordert. Ein Umdenken, welches stark belohnt wird. Zufriedenere Mitarbeiter gehen Hand in Hand mit besserer Leistung sowie mehr Umsatz und Zeitersparnisse. All dies sind direkte Konsequenzen eines erfolgreichen Wandels, der bewusst mitgestaltet wird.

Unternehmer und Vorgesetzte müssen offen für neue Gespräche und neue Möglichkeiten sein, welche die neuen Technologien anstoßen. Sonst können sie in Zukunft nicht mit der Konkurrenz mithalten. Mitarbeiter müssen ebenso bereit sein, umzudenken, flexibel zu sein, und sich mit den neuen Technologien zu befassen.

Darwin’s „Survival Of The Fittest“

Veränderungen bringen auch neue Herausforderungen mit sich – aber wenn sie als Chance genutzt werden, können neue Ziele verfolgt und erreicht werden.

Fazit: Weder Industrie 4.0 noch Arbeit 4.0 sind gehypte Trends, die wieder vergehen werden, sondern eine Realität, die bleibt und sich weiterentwickeln wird. Unternehmer, Führungskräfte und Personalverantwortliche müssen den derzeitigen Umbruch nicht nur zur Kenntnis nehmen, sondern auch aktiv werden.

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Was ist SEO und warum ist es essentiell für Erfolg?

Was ist eigentlich SEO? Auch nicht jeder weiß, wofür überhaupt PPC oder ROI steht. Als Online-Marketer hat man täglich mit diesen und anderen Begriffen zu tun und vergisst dabei, dass diese Akronyme bei den meisten Menschen nur für große Fragezeichen im Gesicht sorgen. Ganz ähnlich verhält es sich mit SEO…Was ist das eigentlich? Und warum ist es so wichtig, um neue Besucher sowie Kunden zu gewinnen?

SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization – zu Deutsch: Suchmaschinenoptimierung. Die eigene Webseite für Suchmaschinen zu optimieren bedeutet, dass eine größere Chance besteht Besucher von Google, Bing und Co. auf die eigene Webseite zu leiten. Auf dem Blog von Trusted Shops lässt sich nachlesen, warum es so sinnvoll ist in SEO zu investieren.

1. Bike Testival Tag in Dissen

Pressemitteilung: Erleben Sie Ihr Wunschfahrrad hautnah!

Am 27. Mai 2017 von 10.00 bis 15.00 Uhr startet in Dissen am Teutoburger Wald, direkt zwischen Bielefeld und Osnabrück der erste Bike Testival Tag. Wir beraten Sie, erklären unseren Service und laden zu einer Probefahrt ein. Hierzu können Sie aus einem riesigen Pool auswählen. Über 500 E-Bike haben wir ständig vorrätig!  

Inklusive »Kreider on Tour«-Roadshow

Neben unseren eigenen Spezialisten und Servicemitarbeitern werden wir durch die Kreidler – Crew sowie den Kreidler – Truck unterstützt. Vor Ort können Besucher alles über die verschiedenen Antriebssysteme und die Rahmen-Geometrie des Herstellers erfahren. Zusätzlich wird das Thema Sicherheit groß geschrieben und intensiv informiert.

Warum wir Ihnen nur Qualität liefern

Weil wir davon überzeugt sind, dass nur hochwertige Räder unseren Kunden maximale Sicherheit und langjährigen Fahrspaß garantieren können.Die Zufriedenheit unserer Kunden hat uns in unserem Qualitätsdenken bestärkt.Und natürlich, weil wir selbst nichts anderes kaufen würden.

Warum wir Service ernst nehmen

Beratung und Sicherheit sind für uns das A und O. Vor dem Kauf und danach.Genau deshalb haben wir eine eigene Fachwerkstatt. Mit ausgebildeten Spezialisten, die besonders in Sachen Elektronik ihr Können täglich unter Beweis stellen. Damit es bei Ihnen jederzeit rund läuft!

Warum wir Leasing Experten sind

Weil wir von Anfang an dabei waren und uns bereits zahlreiche Kunden vertrauen. Wir beraten Sie unabhängig und objektiv, können Ihnen sagen, für wen sich ein Leasing-Angebot besonders lohnt und erledigen alle Formalitäten gewissenhaft – immer im Sinne unserer Kunden. Hierzu haben wir starke Partner an der Hand: Wir vertrauen auf Jobrad und BusinessBike Leasing.

Nutzen Sie die einzigartige Möglichkeit

Für Ihr leibliches Wohl ist bestens gesorgt. Genießen Sie nach einer garantiert nicht anstrengenden Probefahrt eine Bratwurst mit Pommes und Getränken. Nicht nur an diesem Tag bieten wir Ihnen dauerhaft Deutsche Markenfahrräder zu Top-Konditionen. Hierzu gehören neben vielen anderen Qualitätshersteller Kreidler, Haibike und die VSF Fahrradmanufaktur. Und das Beste: Wir liefern kostenlos!!!

Also zahlreiche Gründe, warum Sie uns besuchen sollten. Erleben Sie und Ihre ganze Familie das wahre E-Bike Gefühl und feiern Sie das einzigartige Erlebnis mit uns.

Sie finden uns zwischen Bielefeld und Osnabrück. Direkt an der Autobahn 33. Abfahrt Dissen-Süd. 200 Meter Richtung Dissen. Neben McDonald´s.  Wir freuen uns auf Sie!

Bike-Park Dissen
AVR Handelsgesellschaft mbH
Industriestraße  15–17
49201  Dissen

Besuchen Sie unseren Online-Shop: www.bikepark-dissen.de

 

Pressekontakt:

Dirk Lickschat
Am Bach 35
33829 Borgholzhausen
www.dlick.de

 

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Unternehmen könnten viel mehr Bewerbungen erhalten

Unternehmen, die selbst in einem abgegrasten Anzeigenmarkt in Tageszeitungen erfolgreich neue qualifizierte Mitarbeiter einstellen, ist heute fast schon eine Fiktion. Erfolgreiche Personaler haben sich von althergebrachten Bewerbungsverfahren gelöst und gehen den Weg Online. Die erste Voraussetzung ist ein Wandel des Bewusstseins. In vielen Berufssparten ist nicht der Jobsuchende der Bewerber, sondern die Unternehmen bewerben sich um die wenigen freien Fachkräfte. Und zwar Online !!!

Vielen Unternehmen fällt es schwer, den Online Service, den sie ihren Kunden bieten, auf Bewerber und Bewerberinnen zu übertragen. Dabei ist genau das der Schlüssel, um mehr qualifizierte Online Bewerbungen zu erhalten.

Sichtbare Platzierung der Jobsuche auf der Firmen-Webseite.

Wenn von „Service“ für Bewerber die Rede ist, geht es dabei im Wesentlichen um Unternehmen findet man sie noch schlechter als das Impressum. Wie für die Website ist auch für die Jobbörse sehr wichtig, dass sie für mobile Endgeräte optimiert ist. Wer bei Facebook aktiv und erfolgreich ist, kann seine Jobangebote auch dort über eine App anbinden.

Erneuerung der Stellenausschreibungen

Viele Unternehmen greifen seit Jahren oder Jahrzehnten immer wieder auf alte Ausschreibungen zurück. Doch lange Anforderungskataloge, eine Ansprache, die an der Zielgruppe vorbeigeht und abgenutzte Phrasen funktionieren nicht mehr. Warum nicht Videos und Testimonials nutzen? Und neben den Anforderungen an die Bewerber mindestens mit gleicher Präsenz auflisten, was das Unternehmen zu bieten hat. Reine Textwüsten schrecken ab. Für den Smartphone-Nutzer werden im Idealfall extra kurze Texte erstellt.

Zielgruppengerechte Bewerbungskanäle nutzen

 Dazu gehört natürlich, dass das Unternehmen mit diesen Kanälen vertraut ist. Die Arbeit eines Recruiters erfordert unbedingt umfassende Social-Media-Management-Kenntnisse. In unserer kurzlebigen Zeit gehören alle bisherigen Konzepte auf den Prüfstand. Auch wenn es schmerzt, sich von alten Verfahren zu trennen, neue Marketingkanäle wollen erschlossen werden. Zum Beispiel erreichen Unternehmen mit Multichannel-Posting die vielfache Zahl an potenziellen Bewerbern bei vergleichsweise geringen Kosten.

Viele Unternehmen kennen die eigene Reputation nicht

 Das ist fahrlässig. Jeder Unternehmer muss wissen, was Mitarbeiter und Bewerber im Netz über das Unternehmen verbreiten. Bewertungen in Portalen wie Kununu können vernichtende Auswirkungen haben. Potenzielle Bewerber, die dort Bewertungen lesen wie: „Tun Sie es sich nicht an“ oder „Nie wieder“, werden sich lieber woanders bewerben.

Früher wurden Bewerbungen als erste Arbeitsprobe angesehen.

 Auch aus diesem Gedanken heraus machen es viele Unternehmen den Bewerbern heute schwerer als nötig. Im harten Kampf um qualifizierte Bewerber rücken jedoch einfache und schnelle Bewerbungsmöglichkeiten in den Vordergrund. Potenziellen neuen Mitarbeitern sollte ein persönlicher Ansprechpartner genannt werden. Unternehmen brauchen eine Kultur, in der sich Bewerber und neue Mitarbeiter willkommen fühlen. Bewerber am Telefon abzuwimmeln hat schon manches Unternehmen um fähige Mitarbeiter gebracht.

Strategie für Bewerber entwickeln

 Wer für sein Unternehmen neue Recruitingkonzepte entwickelt, der gewinnt viel, wenn er auch seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Prozess mit einbezieht. Die meisten werden sich noch erinnern, wie sie auf das Unternehmen als Arbeitgeber aufmerksam wurden. Viele Mitarbeiter pflegen Kontakte zu Kommilitonen und ehemaligen Kolleginnen und Kollegen. Unternehmen sollten ihre besten Mitarbeiter auch als Botschafter für das Unternehmen als Arbeitgeber gewinnen. Dass hierfür Einfühlungsvermögen und intensive Gespräche nötig sind, ist selbstverständlich.

Seien Sie für Bewerber persönlich

Viele Bewerberinnen und Bewerber legen Wert auf ein Unternehmen mit Persönlichkeit. Darum sollten Unternehmen das herausstellen, was sie besonders macht. Das können besondere Standorte, ausgefallene Büroeinrichtungen oder ein Bürohund sein.

Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, sich im Bewerbermarkt zu behaupten. Gerade kleine und mittlere Unternehmen können hier die kürzeren Entscheidungswege nutzen. Im Gegensatz zu großen Unternehmen können KMU schneller und flexibler reagieren und auch einmal etwas wagen.

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Kuriose Bewerbersuche – Auf die richtigen Kanäle setzen

Der Fach- und Führungskräftemangel nimmt komische Formen an. Ich brauche nur mit dem Auto loszufahren und schon sehe ich Stellenausschreibungen auf PKWs, Bullis, LKWs.

In Bielefeld leuchtete mir auf einer viel befahrenen Strecke eine Leuchtreklame entgegen: Wir nehmen jeden – darunter stand noch die Telefonnummer. Zwischen Rheda und Herzebrock das selbe Bild: Dort suchte man eine Fachkraft für den Bau. Hierbei wurde ein Plakat eingesetzt. Ein Elektroinstallationsgeschäft sucht nach einem Elektriker und pflastert Ihre gesamte Außenwand zu.

Hoher Kostenaufwand

Stellenausschreibungen in klassischen Tageszeitungen nehmen nicht ab. Wissen Sie was dort eine mittelgroße Werbeanzeige in Form einer Stellenausschreibung kostet? Mit 4.000,00 € sind Sie im Minimum dabei! Handgelder an Mitarbeiter liegen zwischen einem und drei Monatsgehälter der gesuchten Fachkraft. Headhunter bedienen sich teilweise an 30 – 50% des Jahresgehaltes.

Viel Aufwand für zu wenig Ertrag

Das Kuriose an der Suche nach Fach- und Führungskräften ist sicherlich, dass man weder Kosten- noch Mühen scheut, um dann aber eins zu vergessen: Man gibt sich auf der Internetseite keine Mühe – um innovativ rüber zu kommen. Alte, marode Internetauftritte laden sicherlich nicht dazu ein, ein gutes Außenbild abzugeben. In Zeiten, wo sich Mitarbeitergruppen Stellen aussuchen können – ein fataler Fehler. In Zeiten, wo Nachwuchskräfte Ihr Smartphone zücken – keine gute Idee!

Online Marketing zur Stellensuche

Stellenbeschreibung schnell in Word gehext – per PDF abgespeichert und ab auf die Internetpräsenz. Fertig! Ein tägliches Bild – man braucht nur ein wenig im Internet zu stöbern. Nun ist dieses Verhalten mit den gebaren in den 2000ern gleichzusetzen. Ein Shop allein macht keinen Umsatz und von selber wird auch kein Talent seine Unterlagen hinterlassen.

Auch Stellenausschreibungen müssen gefunden werden

Die Zielgruppe hält sich zu großen Teilen im Internet auf und dort muss sie auch abgeholt werden. Da brauchen Sie nur mal an Ihren eigenen Nachwuchs zu denken. Durch gezielten Einsatz der Online Marketing Kanäle Google AdWords, Facebook Ads, Retargeting und Suchmaschinenoptimierung schaffen Sie eine gezielte Ansprache die über Webanalyse auch noch Messbar ist.

Gezielter Einsatz von Werbung

Was viele nicht wissen: Durch Google als auch Facebook haben Sie die Möglichkeit die Zielgruppe direkt anzusprechen. Hierbei können Sie beispielsweise wählen, wer Ihre Werbebotschaft erhält. Demographische Merkmale wie Wohnort, Alter, Geschlecht und Interessen lassen sich so auswählen und fast ohne Streuverluste adressieren.

Was ist Retargeting?

Hat der Bewerber nun Ihre Internetseite besucht und nicht direkt eine Bewerbung hinterlassen können Sie Ihn weiter an die Stellenausschreibung erinnern. Beim Besuch erhält der Bewerber ein sogenanntes Cookie auf seinen Computer. Anhand dieses Merkmals können wir Ihn nun direkt mit der relevanten Anzeige an die Stelle erinnern.

Ist die Internetseite für Bewerber geeignet?

Dem potenziellen Bewerber muss es auf Ihren Internetseiten so einfach wie möglich gemacht werden. Wichtig ist in erster Linie, dass Sie die Kontaktdaten erhalten. Machen Sie es den Bewerbern am Anfang nicht zu schwer. Verzichten Sie auf umfangreiche Bewerbungsunterlagen. Manchmal genügt der Lebenslauf um zu entscheiden, ob der Bewerber zu einem weiterführenden Gespräch eingeladen werden sollte. Denken Sie über veraltete Einstellungsverfahren nach!

Hoher Wechselwille

Potenzielle Kandidaten, Fach- und Führungskräfte haben den Markt längst erkannt. Da ich viel in Unternehmen unterwegs bin, bekomme ich das teilweise sehr gut mit. Das merken Sie alleine schon, wenn der Mitarbeiter sein XING-Profil “aufpeppt”, um dann auf den “richtigen Anruf” zu warten. Kommt dieser nicht, wie so oft, wird gezielt nach Stellen im Internet recherchiert. Zumindestens um seinen eigenen Marktwert zu prüfen.

Nutzen Sie die richtigen Kanäle

Gehen auch Sie den digitalen Weg und holen Sie Ihre Zielgruppe ab. Gerne stehe ich an Ihrer Seite und berate Sie, wie Sie richtig vorgehen und wie man die Instrumente gezielt einsetzt.

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Drei Gründe, warum sich Brand Bidding auf fremde Marken nicht lohnt

Brand Bidding bedeutet, dass (z. B. bei AdWords) Keywords auf Markenbegriffe gebucht werden. Für die eigene Marke macht das natürlich Sinn, aber teilweise werden auch die Marken von Konkurrenten gebucht, um von den Suchen nach diesen selbst zu profitieren. Neben den rechtlichen Aspekten klärt Marketingexpertin Britta Kristin Böhle die Frage, ob Brand Bidding auf fremde Marken tatsächlich sinnvoll ist.

Grundlage von Google AdWords ist das Einbuchen von Keywords, bei deren Sucheingabe man mit entsprechenden Anzeigen erscheinen möchte. Zu jedem Keyword-Set können individuelle Anzeigen gestaltet werden, damit jeweils die passendste Anzeige zur jeweiligen Anfrage gezeigt wird.

1. Problem: Unzufriedene Besucher

Es kann poblematisch werden, wenn von Suchanfragen nach einer populäre Marke, die der Online-Shop jedoch nicht oder nicht vollständig im Sortiment hat, Besucher generiert werden sollen. Dadurch können User, die durch den Anzeigenklick auf den Shop kommen, enttäuscht und frustiert werden.

Beispiel: Ein Shop verkauft Sportschuhe, aber hauptsächlich die der noch unbekannten Marke X. Es sind auch einige wenige Sportschuhe der bekannten und populären Marke Y vorhanden. Da es deutlich mehr Suchanfragen nach „y sportschuhe“ als nach „x sportschuhe“ gibt, wählt der Händler die Strategie, „y sportschuhe“ als Keyword einzubuchen.

2. Problem: Schlechte Qualitätssignale & erhöhter CPC

Durch die enttäuschten Besucher zieht sich das zweite Problem nach: Google AdWords erkennt, dass die Besucher nicht in dem Shop verweilen und zur Suchergebnisseite zurückkehren. Dadurch sinkt der Qualitätsfaktor zum Keyword. Da sich der tatsächliche Klickpreis u. a. aus Gebot und Qualitätsfaktor zusammensetzt, wird der Klickpreis höher, wenn die Qualität sinkt (bei ansonsten gleichen Bedingungen). Ob die fremde Marke in der Anzeige steht oder nicht, hat auch direkte Auswirkungen auf den Qualitätsfaktor. Steht sie drin, ist die Verknüpfung zwischen Keyword und Anzeige größer – dann geht der Shopbetreiber aber ein rechtliches Risiko ein. Fehlt die Marke in der Anzeige, ist die Qualität auch aufgrund der fehlenden Verknüpfung schlechter. Generell gleicht AdWords ab, ob Keyword, Anzeige und die Landingpage thematisch zusammen passen.

3. Problem: Konkurrenzkampf

Ein anderes Beispiel: Ein Online-Händler bucht den Shopnamen seines Konkurrenten als Keyword ein, wodurch sich ein weiteres Problem ergibt. Der Konkurrent, der normalerweise als einziger Bieter für seine eigene Brand auftritt, bekommt Konkurrenz bei der Auktion. Bei mehreren Bietern steigt der Preis für einen Klick.

Dadurch wird erst einmal unnötiges Geld ausgegeben, da der Händler normalerweise nie so einen guten Qualitätsfaktor wie der eigentliche Brand-Owner bekommen wird. Dieser hat in der Regel eine viel stärkere Verknüpfung von Keyword über Anzeige bis zur Landingpage. Zum Anderen wird der Konkurrent vielleicht anfangen, auch auf die Brand des Händlers zu bieten, wodurch der Klickpreis für die Anzeigen erhöht wird. Sollte die Brand sogar in der Anzeige selbst auftauchen, drohen überdies rechtliche Konsequenzen.

Fazit

Langfristig macht Brand-Bidding in den wenigsten Fällen Sinn. Man kann versuchen, durch populäre Marken Aufmerksamkeit zu bekommen oder den Konkurrenten zu ärgern. Wirklich zufriedene und konversionsstarke Besucher gewinnt man damit i. d. R. nicht. Brand Bidding aus rechtlicher Sicht anhand eines aktuellen Urteils wird in Trusted Shops Partner-Blog Shopbetreiber-Blog beleuchtet.

Trusted Shops GmbH

Trusted Shops ist Europas Vertrauensmarke im E-Commerce. Das Kölner Unternehmen stellt mit dem Gütesiegel inklusive Käuferschutz, dem Kundenbewertungssystem und dem Abmahnschutz ein „Rundum-sicher-Paket“ bereit: Anhand von strengen Einzelkriterien wie Preistransparenz, Kundenservice und Datenschutz überprüft Trusted Shops seine Mitglieder und vergibt sein begehrtes Gütesiegel. Mit dem Käuferschutz, den jeder zertifizierte Online-Shop bietet, sind Verbraucher etwa bei Nichtlieferung von Waren abgesichert. Darüber hinaus sorgt das Kundenbewertungssystem für nachhaltiges Vertrauen bei Händlern und bei Käufern. Das Trusted Shops Projekt „Locatrust“ verhilft lokalen Händlern zu echten Bewertungen ihrer Kunden. Damit bietet Trusted Shops lokalen Händlern die Möglichkeit, mehr Sichtbarkeit für ihr Geschäft und ihr Sortiment im Netz zu schaffen, um den Local Commerce zu stärken. Das Projekt wird im Rahmen des Strukturfonds EFRE (Europäische Fonds für Regionale Entwicklung) von der Europäischen Union gefördert. Weitere Informationen:

http://www.trustedshops.de

 

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Die e-commerce Wachstumsmärkte

Im Deutschland sind die die Zeiten des zweistelligen Marktwachstums im eCommerce laut Statista Digital Market Outlook vorbei. Ähnliches lässt sich auch über das Gros der Industrieländer sagen. Dagegen nimmt der Online-Shopping-Zug in Asien noch kräftig Fahrt auf. Für den ganzen Kontinent taxieren die Statista-Analysten das durchschnittliche jährliche Wachstum bis 2021 auf rund 16 Prozent. Wichtigster Wachstumstreiber ist hier der enorme chinesische Markt mit schon jetzt über 700 Millionen Internetnutzern und einer Wachstumsrate von 17,4 Prozent. Zwar scheint die Dynamik in Ländern wie Malaysia (+24 Prozent) und Indien (+23 Prozent) auf den ersten Blick größer zu sein, im Vergleich mit dem Reich der Mitte ist das Marktvolumen aber dort kaum nennenswert.

Infografik: Die Top 10 eCommerce-Wachstumsmärkte | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Kategorie: E-Commerce ·News

Freie Fahrt für digitales Marketing

Der Anteil der auf dem Desktop geblockten Online-Display-Werbung ist laut Online-Vermarkterkreises (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) im vierten Quartal 2016 auf rund 17 Prozent gefallen. Diese Entwicklung deutet der OVK wie folgt: „Branchenweite Maßnahmen wie ein offener Dialog mit den Nutzern sowie die Optimierung der Qualität der Online-Werbung entfalten mehr und mehr ihre Wirkung.“ Ob das die ganze Wahrheit ist, lässt sich schwer sagen. Möglicherweise ist ein weiterer Aspekt, dass viele Seiten mittlerweile AdBlocker-Nutzern den Zugang verwehren. Indes gibt es keine Zahlen dazu, wie viele dieser Ausgesperrten ihren Werbefilter ausschalten beziehungsweise Ausnahmen für einzelne Seiten definieren.

 

Infografik: AdBlocker-Nutzung ist rückläufig | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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Digitalisierung führt zu radikalen Veränderungen im B2B-Vertrieb

Die erste E-Mail wurde vor etwa 30 Jahren verschickt und ist heute nicht mehr aus dem Arbeitsalltag wegzudenken. Die Welt ist über soziale Medien miteinander verbunden, Daten und Informationen werden zentral gespeichert, miteinander verknüpft und sind für jedermann immer und überall verfügbar.

Es ist unmöglich genau vorherzusagen, wohin die Reise zukünftig gehen wird, aber eines steht fest: Unternehmen, die nicht mit der Zeit und den neuesten Entwicklungen gehen, werden langfristig hinter jenen, die es tun, zurückfallen.

Die Vertriebsbranche im Wandel
Schon vor Jahren hat die Digitalisierung Einzug in den Vertrieb gehalten. Obwohl hierbei besonders der Wandel im Privatkundenvertrieb präsent erscheint, haben digitale Technologien auch im B2B-Vertrieb zu massiven Veränderungen geführt. Kunden, egal ob privat oder geschäftlich, haben höhere Ansprüche an die Leistungen eines Unternehmens, setzen Interaktivität voraus und erwarten kompetenten, schnellen Support – immer und überall.

„Digitalisierung führt zu radikalen Veränderungen im B2B-Vertrieb, die denen im Privatkundenvertrieb in nichts nachstehen.“ – A.T. Kearney (“The Future of B2B Sales” 2016)

Wie in den meisten Branchen, zeigt auch ein Blick auf den Vertriebsmarkt, dass es für Unternehmen keine einfache Angelegenheit ist, konkurrenzfähig zu bleiben. Der Markt ist gesättigt und viele Anbieter mit ähnlichen Produkten und Ideen liefern sich täglich einen harten Wettbewerb und das nicht nur im eigenen Land, sondern auch international. Wer hier schnell auf Marktentwicklungen und Veränderungen der Kundenbedürfnisse reagiert und es außerdem schafft, beim Kunden im Gedächtnis zu bleiben, wird langfristig gesehen im Vergleich die Nase vorne haben.

Chancen der Digitalisierung
Mit den neuen Herausforderungen der Digitalisierung eröffnen sich also auch neue Chancen für den Vertrieb. Kundeninformationen können unmittelbar aufgegriffen und zentral gespeichert werden; durch den Einsatz digitaler Tools können Verkaufsgespräche zeit- und kosteneffizienter geführt werden, als über persönliche Kundentermine und komplexe Themen können anschaulich und verständlich aufbereitet werden.

Unternehmen, welche die Digitalisierung also nicht als Hürde sehen, sondern sie sich zu eigen machen, erarbeiten sich damit Wettbewerbsvorteile.

Zukunftsorientierten Vertriebspraktiken nach A.T. Kearney
Das bestätigt auch die aktuelle A.T. Kearney-Studie “The Future of B2B Sales”. Die führende internationale Managementberatung hat im Rahmen dieser Erhebung weltweit über 1.600 Vertriebsmanager verschiedener B2B-Branchen befragt. Die Studie gibt dabei Einblicke in das Verhalten internationaler Vorreiter im Bereich Geschäftskundenvertrieb und deren Einschätzung darüber, welche Bereiche sie zukünftig als besonders relevant ansehen.

Dabei haben sich die folgenden neun Vertriebspraktiken herausgestellt, welche Durchschnitts- von Top-Performern auf lange Sicht differenzieren. Quelle: Vgl. A.T. Kearney (“The Future of B2B Sales” 2016), Abb.3 Zukunftsorientierte Vertriebspraktiken

  1. einfach – schnelle und einfache Interaktion und Zusammenarbeit; lean, automatisiert, industrialisiert und skalierbar
  2. wann, wo und wie auch immer – umfangreiche Nutzung von digitalen Kanälen; Synchronisierung aller Kanäle und Kundenkontakte
  3. antizipativ und personalisiert – Kundenspezifische Interaktionsmodelle; Vorkonfigurierte, segment-spezifische Leistungsversprechen
  4. konfigurierbar – innovative Produkt-, Service und Lösungspakete; Modularisierung von Angeboten
  5. kooperativ vernetzt – Kooperation mit anderen Unternehmensbereichen und Partnern; gemeinsame Entwicklung mit Kunden
  6. erweitert über den Vertrieb hinaus – Orchestrierung von Partnern und internen Funktionsbereichen; Aufklärung der Kunden über Chance zur Mehrwertschöpfung
  7. wissenschaftlich – Markt-, Kunden-, und Performance-Analysen auf Big-Data-Basis; Vorhersagemodelle und Experimente
  8. Kundenerlebnisse schaffen – (virtuelle) Präsentation von Produkten und Services; augmented Reality, Gamification, Multimedia
  9. Vertrieb mehr als nur Verkauf – generieren von „Must Have“-Situationen; Beeinflusser-Marketing

Unsere Antwort auf den Wandel
Bei all diesen Erkenntnissen bleibt eines jedoch gewiss: Digitale Technologien können menschliche Nähe nicht ersetzen, sie aber sehr wohl begleiten und unterstützen. Vertrauen und persönliche Beratung sind besonders im Vertrieb hochpreisiger und erklärungsbedürftiger Produkten relevant.

„Im Vergleich zum Privatkundenvertrieb […] gilt der B2B-Vertrieb typischerweise als rationaler und funktionsorientierter. […] Wenngleich das auch heute weiterhin in vielen Bereichen zutrifft, lohnt es sich mitunter auch im B2B-Bereich Emotionen spielen zu lassen.“ – A.T. Kearney (“The Future of B2B Sales” 2016)

Eine logische Konsequenz ist der Einsatz von Video-Lösungen. Genau dort setzten wir mit eyeCall an. Das cloudbasierte Video-Sales-Tool erlaubt es dem Vertriebler neben seiner Stimme auch mit Mimik und Gestik zu arbeiten und auf diese Weise den Wiedererkennungswert zu steigern.

Gleichzeitig hilft eyeCall Unternehmen zwei der neun Felder der zukunftsorientierten Vertriebspraktiken zu erfüllen.

  1. Die Handhabung ist einfach – sowohl für den Vertriebler als auch den Kunden – weil keine Installation notwendig wird. Außerdem können durch den möglichen Datei-Upload zusätzlich anfallende Kontaktaufnahmen reduziert werden.
  2. Das Tool kann sowohl auf Tablets mit mobilem Internet, als auch auf klassischen Computern abgerufen werden und ist damit immer und überall verfügbar.

Auch wir wissen nicht was die Zukunft für die Vertriebsbranche bereithält. Sicher ist aber: Unternehmen werden gerade im Zeitalter der Automatisierung mit Persönlichkeit und zugleich fortschrittlichster Technologie punkten können. So oder so, wir werden mit dabei sein und unseren Kunden die Arbeit jeden Tag ein Stückchen einfacher machen.

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Neue Fachliteratur: Marketing im digitalen Zeitalter

Die digitale Revolution, die digitale Transformation – zwei Sammelbegriffe, die für viele noch recht schemenhaft die rasanten Veränderungen unserer Zeit beschreiben. Was hinter den Begriffen steckt, worauf es bei der Umsetzung ankommt und wie sich das Marketing unter digitalen Gesichtspunkten verändert hat und noch verändern wird und sollte, beschreiben die Haufe-Fachbücher „Beyond Digital“ und „Digital Business Strategien für den Mittelstand“. Und bieten damit inspierende und neue Marketingansätze aus ganz verschiedenen Perspektiven.

Beyond Digital „Alle haben plötzlich angefangen, sich mit dem neuen Phänomen Internet auseinanderzusetzen. Aber nur wenige haben sich damit auseinandergesetzt, was sich am meisten verändert hat: der Mensch.“ Marketingprofi und Unternehehmensberater Kai Platschke bringt es zu Beginn seines Buches „Beyond Digital“ auf den Punkt. Sich einfach nur Firmenaccounts von Facebook über Instagram bis Snapchat zuzulegen, reicht nicht. Will man eine relevante, echte und nachhaltige Beziehung zu seinen Kunden aufbauen, sollte man die Sache grundlegend anders angehen. Die Veränderung, die digitale Revolution, muss im Denken stattfinden. Ansatzpunkte sind nicht die verfügbaren Kanäle, die es – mit den entsprechenden technischen Beschränkungen – zu füllen gilt. Ansatzpunkt muss die Idee sein, wie man die eigene Zielgruppe wirklich für sich begeistert. Mit der von ihm entwickelten Relevanz-Methode, die seit vielen Jahren erfolgreich in der Praxis eingesetzt wird, gibt Kai Platschke Marketingprofis und Unternehmen dafür ein erprobtes Instrument an die Hand. Illustriert wird das Ganze mit seinem ganz persönlichen Erfahrungsbericht: Der Autor zeigt, was in der Praxis wirklich funktioniert und entzaubert gleichzeitig die schnellen Trends. Arbeitshilfen online ergänzen die verständlich aus der Ich-Perspektive geschriebenen Grundlagen: Neben Übungen zur Umsetzung der Relevanz-Methode finden Leser hier Kreativitätstechniken, Vordrucke und Cases.

Digital Business Strategien für den Mittelstand Möchte man Profifußballer werden, ist es sicher motivierend, sich die „Tore des Monats“ anzusehen. Selbst eines schießen wird man dadurch kaum – vielmehr ist zunächst jede Menge Basisarbeit in Sachen Kondition und Technik vonnöten. Mit diesem anschaulichen Beispiel eröffnet Michael Kraewing sein Buch „Digital Business Strategien für den Mittelstand“. Wichtig ist es, so der Autor, bestehende Geschäftsmodelle unter Berücksichtigung digitaler Technologien weiterzuentwickeln – oder neue zu entwickeln. Soll diese digitale Transformation im Mittelstand gelingen, braucht es durchdachte Strategien für das eigene eCommerce – und das möglichst schnell, will man den internationalen Markt nicht auch zukünftig den US-Riesen überlassen. In seinem Buch zeigt er Unternehmen, wie man eine Digital Business Strategie von der ersten Idee bis zur Realisierung entwickelt, immer mit Fokus auf die internationale Ausrichtung. Der Autor stellt daher nicht nur zahlreiche globale Case Studies vor. Sondern geht speziell auch auch auf die interkulturellen Unterschiede im e-Commerce ein.

Kai Platschke
Beyond Digital
Markenstrategie für mehr Relevanz – inkl. Arbeitshilfen online
ISBN: 978-3-648-09593-5
1. Auflage 2017
191 Seiten
29,95 Euro
Broschur

Michael Kraewing
Digital Business Strategie für den Mittelstand
Entwicklung und Konzeption mit internationaler Ausrichtung
ISBN: 978-3-648-08742-8
1. Auflage 2017
188 Seiten
39,95 Euro
Broschur

Kategorie: Fachliteratur Tipps ·News
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