Google AdWords

Tipps und Tricks zu Google Adwords – Teil 1

Wichtige Optimierungs-Aufgaben in Ihrem Google AdWords Konto

Bei der Optimierung eines AdWords-Kontos handelt es sich um einen fortlaufenden Prozess, der im Bezug zu der Kontogröße in der Regel nie zu Ende ist. Im Rahmen dieses Prozesses werden in regelmäßigen Abständen bestimmte Optimierungs-Maßnahmen durchgeführt:

– Regelmäßige Optimierung der Kontostruktur
– Regelmäßige Optimierung des Keyword-Pools
– Optimierungsmaßnahmen bei den Qualitätsfaktoren
– Optimierung der Anzeigentexte

Einige der durchzuführenden Optimierungen müssen je nach Datenlage wöchentlich, monatlich und in einigen Fällen viertel- oder halbjährlich durchgeführt werden. Das Ziel dieser Tasks, die regelmäßig durchzuführen sind, ist die bestmögliche Ausnutzung des eingesetzten Budges.

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Drei Gründe, warum sich Brand Bidding auf fremde Marken nicht lohnt

Brand Bidding bedeutet, dass (z. B. bei AdWords) Keywords auf Markenbegriffe gebucht werden. Für die eigene Marke macht das natürlich Sinn, aber teilweise werden auch die Marken von Konkurrenten gebucht, um von den Suchen nach diesen selbst zu profitieren. Neben den rechtlichen Aspekten klärt Marketingexpertin Britta Kristin Böhle die Frage, ob Brand Bidding auf fremde Marken tatsächlich sinnvoll ist.

Grundlage von Google AdWords ist das Einbuchen von Keywords, bei deren Sucheingabe man mit entsprechenden Anzeigen erscheinen möchte. Zu jedem Keyword-Set können individuelle Anzeigen gestaltet werden, damit jeweils die passendste Anzeige zur jeweiligen Anfrage gezeigt wird.

1. Problem: Unzufriedene Besucher

Es kann poblematisch werden, wenn von Suchanfragen nach einer populäre Marke, die der Online-Shop jedoch nicht oder nicht vollständig im Sortiment hat, Besucher generiert werden sollen. Dadurch können User, die durch den Anzeigenklick auf den Shop kommen, enttäuscht und frustiert werden.

Beispiel: Ein Shop verkauft Sportschuhe, aber hauptsächlich die der noch unbekannten Marke X. Es sind auch einige wenige Sportschuhe der bekannten und populären Marke Y vorhanden. Da es deutlich mehr Suchanfragen nach „y sportschuhe“ als nach „x sportschuhe“ gibt, wählt der Händler die Strategie, „y sportschuhe“ als Keyword einzubuchen.

2. Problem: Schlechte Qualitätssignale & erhöhter CPC

Durch die enttäuschten Besucher zieht sich das zweite Problem nach: Google AdWords erkennt, dass die Besucher nicht in dem Shop verweilen und zur Suchergebnisseite zurückkehren. Dadurch sinkt der Qualitätsfaktor zum Keyword. Da sich der tatsächliche Klickpreis u. a. aus Gebot und Qualitätsfaktor zusammensetzt, wird der Klickpreis höher, wenn die Qualität sinkt (bei ansonsten gleichen Bedingungen). Ob die fremde Marke in der Anzeige steht oder nicht, hat auch direkte Auswirkungen auf den Qualitätsfaktor. Steht sie drin, ist die Verknüpfung zwischen Keyword und Anzeige größer – dann geht der Shopbetreiber aber ein rechtliches Risiko ein. Fehlt die Marke in der Anzeige, ist die Qualität auch aufgrund der fehlenden Verknüpfung schlechter. Generell gleicht AdWords ab, ob Keyword, Anzeige und die Landingpage thematisch zusammen passen.

3. Problem: Konkurrenzkampf

Ein anderes Beispiel: Ein Online-Händler bucht den Shopnamen seines Konkurrenten als Keyword ein, wodurch sich ein weiteres Problem ergibt. Der Konkurrent, der normalerweise als einziger Bieter für seine eigene Brand auftritt, bekommt Konkurrenz bei der Auktion. Bei mehreren Bietern steigt der Preis für einen Klick.

Dadurch wird erst einmal unnötiges Geld ausgegeben, da der Händler normalerweise nie so einen guten Qualitätsfaktor wie der eigentliche Brand-Owner bekommen wird. Dieser hat in der Regel eine viel stärkere Verknüpfung von Keyword über Anzeige bis zur Landingpage. Zum Anderen wird der Konkurrent vielleicht anfangen, auch auf die Brand des Händlers zu bieten, wodurch der Klickpreis für die Anzeigen erhöht wird. Sollte die Brand sogar in der Anzeige selbst auftauchen, drohen überdies rechtliche Konsequenzen.

Fazit

Langfristig macht Brand-Bidding in den wenigsten Fällen Sinn. Man kann versuchen, durch populäre Marken Aufmerksamkeit zu bekommen oder den Konkurrenten zu ärgern. Wirklich zufriedene und konversionsstarke Besucher gewinnt man damit i. d. R. nicht. Brand Bidding aus rechtlicher Sicht anhand eines aktuellen Urteils wird in Trusted Shops Partner-Blog Shopbetreiber-Blog beleuchtet.

Trusted Shops GmbH

Trusted Shops ist Europas Vertrauensmarke im E-Commerce. Das Kölner Unternehmen stellt mit dem Gütesiegel inklusive Käuferschutz, dem Kundenbewertungssystem und dem Abmahnschutz ein „Rundum-sicher-Paket“ bereit: Anhand von strengen Einzelkriterien wie Preistransparenz, Kundenservice und Datenschutz überprüft Trusted Shops seine Mitglieder und vergibt sein begehrtes Gütesiegel. Mit dem Käuferschutz, den jeder zertifizierte Online-Shop bietet, sind Verbraucher etwa bei Nichtlieferung von Waren abgesichert. Darüber hinaus sorgt das Kundenbewertungssystem für nachhaltiges Vertrauen bei Händlern und bei Käufern. Das Trusted Shops Projekt „Locatrust“ verhilft lokalen Händlern zu echten Bewertungen ihrer Kunden. Damit bietet Trusted Shops lokalen Händlern die Möglichkeit, mehr Sichtbarkeit für ihr Geschäft und ihr Sortiment im Netz zu schaffen, um den Local Commerce zu stärken. Das Projekt wird im Rahmen des Strukturfonds EFRE (Europäische Fonds für Regionale Entwicklung) von der Europäischen Union gefördert. Weitere Informationen:

http://www.trustedshops.de

 

Kategorie: Google AdWords ·News

Google AdWords Anzeigen passen sich noch stärker an organische Ergebnisse an

Google schraubt wieder am Design der AdWords Anzeigen. Nach den grünen Labels, welche die Anzeigen von den organischen Ergebnissen abheben sollten, ist die Kennzeichnung nun deutlich zurückhaltender. Was das neue Design für die SEA und SEO Aktivitäten von Online-Händler bedeutet erklärt, Britta Kristin Böhle, Expertin für SEO/SEA bei Trusted Shops.

Die Google Suchergebnisse bestehen aus organischen, unbezahlten Ergebnissen und den bezahlten AdWords Anzeigen. Es können dabei bis zu vier Anzeigen oberhalb der organischen Ergebnisse stehen. Die Anzeigen müssen aus rechtlicher Sicht als solche entsprechend gekennzeichnet sein.

Bei der Kennzeichnung hat Google in den letzten Jahren immer wieder experimentiert. Bevor die Label grün waren, gab es zum Beispiel auch schon ein gelbes Label. Auch gab es Phasen, in denen die Anzeigen komplett gelb hinterlegt waren und sich somit sehr stark von den organischen Ergebnissen abgegrenzt haben.

Welche Folgen hat das für die Klickraten? Generell lässt sich vermuten, dass Google die Änderung aufgrund positiver Veränderung der Klickrate auf die Anzeigen durchgeführt hat. Aber wer jetzt als AdWords Werbetreibender glaubt, dadurch nun massive Steigerungen in den Klicks zu verzeichnen, wird enttäuscht werden. Die Änderungen machen sich hauptsächlich bei Google in der Masse bemerkbar.

Dennoch stellt sich die Frage: Sollte man überhaupt noch in seine SEO-Aktivitäten investieren, wenn man im schlimmsten Fall mit meinem organischen Snippet erst an Stelle 5 (nach 4 Anzeigen) erscheint?
Die Antwort ist: Ja. Denn SEO und SEA schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich. Zum einen durch unterschiedliche Verhaltensmuster der Suchenden und zum anderen durch verschiedene Rankingmöglichkeiten. Es gibt Interessenten, die man über SEA generell nicht erreicht, da sie entweder Adblocker einsetzen (ca. 20 Prozent der Werbung wird in Deutschland geblockt) oder sie klicken bewusst keine bezahlten Anzeigen an. Bei diesen sind die organischen Ergebnisse generell ein besserer Anknüpfungspunkt.

Andere wiederum klicken direkt auf die ersten Ergebnisse, egal ob bezahlt oder organisch. Hier können Keywordanfragen, mit denen man organisch noch nicht gut rankt, mit bezahlten Anzeigen aufgefangen werden. Darüber hinaus haben verschiedene Studien gezeigt, dass gerade mehrere Suchergebnisse von einer Webseite, also sowohl organisch als auch bezahlt, das Vertrauen in die Webseite als passendes Ergebnis stärken und somit zum Klick führt.

Fazit: Die „getarnten“ Anzeigen führen sicherlich dazu, dass die organischen und bezahlten Ergebnisse in Zukunft noch schlechter auseinander gehalten werden. Trotzdem dürfte sich an der Herangehensweise im Suchmaschinenmarketing für Shopbetreiber wenig ändern. Eine Kombination aus guten organischen SEO-Rankings und AdWords Anzeigen ist in den meisten Fällen optimal.
Trusted Shops GmbH

Trusted Shops ist Europas Vertrauensmarke im E-Commerce. Das Kölner Unternehmen stellt mit dem Gütesiegel inklusive Käuferschutz, dem Kundenbewertungssystem und dem Abmahnschutz ein „Rundum-sicher-Paket“ bereit: Anhand von strengen Einzelkriterien wie Preistransparenz, Kundenservice und Datenschutz überprüft Trusted Shops seine Mitglieder und vergibt sein begehrtes Gütesiegel. Mit dem Käuferschutz, den jeder zertifizierte Online-Shop bietet, sind Verbraucher etwa bei Nichtlieferung von Waren abgesichert. Darüber hinaus sorgt das Kundenbewertungssystem für nachhaltiges Vertrauen bei Händlern und bei Käufern. Das Trusted Shops Projekt „Locatrust“ verhilft lokalen Händlern zu echten Bewertungen ihrer Kunden. Damit bietet Trusted Shops lokalen Händlern die Möglichkeit, mehr Sichtbarkeit für ihr Geschäft und ihr Sortiment im Netz zu schaffen, um den Local Commerce zu stärken. Das Projekt wird im Rahmen des Strukturfonds EFRE (Europäische Fonds für Regionale Entwicklung) von der Europäischen Union gefördert. Weitere Informationen: http://www.trustedshops.de

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